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Planerin und künftige Eigentümerin der Straße ist die Stadt Hamm.<ref name="k35nhammde-2">Stadt Hamm (Hg.): [https://www.hamm.de/k35n/planungsprozess ''Planungsprozess'']. In: hamm.de, zul. abgerufen am 7. Mai 2024.</ref> Die finale Planung der seit 2009 angedachten Straße befindet sich seit Juni 2025 in der Ausschreibung. Der Bau soll ca. 15 Millionen Euro kosten, wovon die Stadt Hamm gedenkt, 75 % aus Fördermitteln zu decken. Somit betrüge der Eigenanteil 3,3 Mio. Euro.<ref name="wade250305"/> | Planerin und künftige Eigentümerin der Straße ist die Stadt Hamm.<ref name="k35nhammde-2">Stadt Hamm (Hg.): [https://www.hamm.de/k35n/planungsprozess ''Planungsprozess'']. In: hamm.de, zul. abgerufen am 7. Mai 2024.</ref> Die finale Planung der seit 2009 angedachten Straße befindet sich seit Juni 2025 in der Ausschreibung. Der Bau soll ca. 15 Millionen Euro kosten, wovon die Stadt Hamm gedenkt, 75 % aus Fördermitteln zu decken. Somit betrüge der Eigenanteil 3,3 Mio. Euro.<ref name="wade250305"/> | ||
== Begründung == | |||
Die heutige Weetfelder Straße weist in ihrem nördlichen Abschnitt, beginnend an der [[Kamener Straße]], einen Querschnitt mit einer Fahrbahnbreite von nur 5,50 m auf. Ein Geh- und/oder Radweg ist lediglich im Bereich der Hausnummern 17 bis 41 einseitig vorhanden. Bereits für die heutige Verkehrsbelastung ist dies nicht ausreichend, die Bedingungen für Rad- oder Fußgängerverkehr sollten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit verbessert werden.<ref name="k35nhammde"/> | |||
Die K 35n war bereits seit dem Beschluss 0124/09 des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr vom 8. Dezember 2009 vorgesehen<ref name="k35nhammde">Stadt Hamm (Hg.): [https://www.hamm.de/k35n ''Aus- oder Neubau der nördlichen Weetfelder Straße (K 35n)''] (Pressemitteilung). In: hamm.de, zul. abgerufen am 7. Mai 2024.</ref>. Damit ist sie zeitlich vor den Planungen für den [[Rangierbahnhof]] (bzw. [[Multi-Hub Westfalen]]) oder die einstige Zeche Heinrich-Robert ([[CreativRevier Heinrich-Robert|CreativRevier]]) einzuordnen. Seitdem die Stadt Hamm und DB Cargo planen, den [[Rangierbahnhof]] Hamm zu einem tri-modalen Güterdrehkreuz („Multi-Hub“ für Straße, Schienen- und Wasserwege) auszubauen, wird der Bau der B63n und der K35n jedoch verstärkt vorangetrieben, um Lkw eine Anfahrt zum geplanten Terminal zu ermöglichen. | |||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Zunächst befanden sich insgesamt sechs Trassenverläufe (''vgl. ↓ [[Kreisstraße 35n#Trassierung|Trassierung]]'') im Korridor zwischen dem [[Daberg]] und der [[Weetfelder Straße]] in der Diskussion. Anfang März 2025 benannte die Stadt Hamm schließlich Variante 6, die entlang des Wiescher Bachs führen sollte, als von ihr favorisierte Variante. Oberbürgermeister [[Marc Herter]] begründete den Entscheid wie folgt: „Es gab zum einen eine hohe Zustimmung zu diesem Korridor, zum zweiten spricht die Flächenverfügbarkeit für die Variante.“ Hiermit bezog sich Herter darauf, dass die benötigten Flächen entweder dem [[Lippeverband]] oder der Stadt Hamm selbst gehören.<ref name="wade250305"/> | Zunächst befanden sich insgesamt sechs Trassenverläufe (''vgl. ↓ [[Kreisstraße 35n#Trassierung|Trassierung]]'') im Korridor zwischen dem [[Daberg]] und der [[Weetfelder Straße]] in der Diskussion. Anfang März 2025 benannte die Stadt Hamm schließlich Variante 6, die entlang des Wiescher Bachs führen sollte, als von ihr favorisierte Variante. Oberbürgermeister [[Marc Herter]] begründete den Entscheid wie folgt: „Es gab zum einen eine hohe Zustimmung zu diesem Korridor, zum zweiten spricht die Flächenverfügbarkeit für die Variante.“ Hiermit bezog sich Herter darauf, dass die benötigten Flächen entweder dem [[Lippeverband]] oder der Stadt Hamm selbst gehören.<ref name="wade250305"/> | ||