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Trotz der städtebaulichen Maßnahmen zur Verschönerung der Bahnhofstraße schlossen mit Ter Veen (2019), dem Einrichtungshaus [[Herlitz]] ([[2019]]) und Kaufhof ([[2020]]) etwa zur gleichen Zeit drei weitere Traditionshäuser an der Bahnhofstraße dauerhaft ihre Pforten. Ter Veen und Kaufhof sind nach wie vor im Leerstand begriffen (Stand 2024). | Trotz der städtebaulichen Maßnahmen zur Verschönerung der Bahnhofstraße schlossen mit Ter Veen (2019), dem Einrichtungshaus [[Herlitz]] ([[2019]]) und Kaufhof ([[2020]]) etwa zur gleichen Zeit drei weitere Traditionshäuser an der Bahnhofstraße dauerhaft ihre Pforten. Ter Veen und Kaufhof sind nach wie vor im Leerstand begriffen (Stand 2024). | ||
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zur möglichen Nachnutzung des [[Kaufhof]]-Gebäudes und seines Geländes, die am [[7. September]] [[2021]] präsentiert wurde, wurde festgestellt, dass das ehemalige Kaufhof-Gebäude abgerissen werden sollte, da die Bausubstanz nicht mehr wirtschaftlich sanierungsfähig ist. Ein in diesem Zuge präsentierter, unverbindlicher Entwurf für eine Folgebebauung sah eine am Kaufhof bzw. ehemaligen Müller-Gebäude orientierte Glasfassade vor. Die Entscheidung über den Abriss und den tatsächlichen Entwurf für einen etwaigen Neubau | Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zur möglichen Nachnutzung des [[Kaufhof]]-Gebäudes und seines Geländes, die am [[7. September]] [[2021]] präsentiert wurde, wurde festgestellt, dass das ehemalige Kaufhof-Gebäude abgerissen werden sollte, da die Bausubstanz nicht mehr wirtschaftlich sanierungsfähig ist. Ein in diesem Zuge präsentierter, unverbindlicher Entwurf für eine Folgebebauung sah eine am Kaufhof bzw. ehemaligen Müller-Gebäude orientierte Glasfassade vor. Die Entscheidung über den Abriss und den tatsächlichen Entwurf für einen etwaigen Neubau lag bei der Erbengemeinschaft der Eigentümer.<ref>Frank Osiewacz: [https://www.wa.de/hamm/nachfolge-fuer-kaufhof-in-hamm-stadt-stellt-machbarkeitsstudie-vor-90966114.html „Kaufhof: An Abriss geht kein Weg vorbei - aber das dauert noch...“] in: wa.de vom 7. September 2021</ref> Anfang Oktober [[2024]] gaben die Hammer Bauunternehmen [[Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG|Heckmann Bauland und Wohnraum]] und [[Hugo Schneider GmbH|Hugo Schneider]] bekannt, dass sie die Immobilie des ehemaligen [[Kaufhof]]s über ein neu gegründetes Joint-Venture, die „Green Roof Projekt GmbH & Co. KG“, nach etwa zwei Jahre andauernden Gesprächen mit der Erbengemeinschaft der Eigentümer erworben haben. Das Projekt soll moderne Büro-, Gewerbe-, Praxis- und Wohnräume umfassen. Ein Baubeginn ist noch nicht absehbar.<ref>Frank Osiewacz: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/kaufhof-immobilie-verkauft-hervorragendes-signal-zukunft-innenstadt-hamm-nrw-city-leerstand-93344079.html „Kaufhof-Immobilie verkauft: „‚Hervorragendes Signal für die Zukunft unserer Innenstadt‘“] in: wa.de vom 8. Oktober 2024</ref> | ||
Anstelle von Ter Veen ist | Anstelle von Ter Veen ist (Stand 2023) eine Wohnbebauung vorgesehen, nachdem sich der zwischenzeitlich recht konkret gefasste Plan zum Abriss und Neubau eines Hotels durch die Corona-Pandemie zerschlagen hatte. | ||
Mitte Dezember [[2023]] wurden ca. 80 Akteure aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Organisationen ins [[Gustav-Lübcke-Museum]] zum „Werkstattgespräch“ geladen, um ihre Ansichten zur Lage im Bahnhofsumfeld zu erörtern. Laut Berichten des [[WA]] hatten im September 56 Prozent der Teilnehmer einer Online-Umfrage der Stadt dem Umfeld eine mangelhafte bis ungenügende Attraktivität bescheinigt. Die Aufenthaltsqualität wurde im Durchschnitt bis 5,3 bewertet. Oberbürgermeister Marc Herter wurde mit den Worten zitiert, der hiesige Handel sei „pulverisiert“ worden.<ref name="wade231210"/> | Mitte Dezember [[2023]] wurden ca. 80 Akteure aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Organisationen ins [[Gustav-Lübcke-Museum]] zum „Werkstattgespräch“ geladen, um ihre Ansichten zur Lage im Bahnhofsumfeld zu erörtern. Laut Berichten des [[WA]] hatten im September 56 Prozent der Teilnehmer einer Online-Umfrage der Stadt dem Umfeld eine mangelhafte bis ungenügende Attraktivität bescheinigt. Die Aufenthaltsqualität wurde im Durchschnitt bis 5,3 bewertet. Oberbürgermeister Marc Herter wurde mit den Worten zitiert, der hiesige Handel sei „pulverisiert“ worden.<ref name="wade231210"/> | ||
Seit dem Frühjahr 2024 ist die Bahnhofstraße gelegentlich Gegenstand der mobilen [[Videoüberwachung in Hamm|Videoüberwachung]] der Hammer [[Polizei]]. Die Überwachung findet mit einem Anhänger auf Grundlage des Polizeigesetzes statt. Hintergrund ist, dass das Bahnhofsumfeld durch den Polizeipräsidenten zuvor zum Kriminalitätsschwerpunkt deklariert wurde. | Seit dem Frühjahr 2024 ist die Bahnhofstraße gelegentlich Gegenstand der mobilen [[Videoüberwachung in Hamm|Videoüberwachung]] der Hammer [[Polizei]]. Die Überwachung findet mit einem Anhänger auf Grundlage des Polizeigesetzes statt. Hintergrund ist, dass das Bahnhofsumfeld durch den Polizeipräsidenten zuvor zum Kriminalitätsschwerpunkt deklariert wurde. | ||
== Baumaßnahmen == | == Baumaßnahmen == | ||