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Heßlerstraße 20: Unterschied zwischen den Versionen

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== Baubeschreibung ==
Die Baupläne zeichnete der überregional tätige Architekt [[Karl Wibbe]], die Ausführung übernahm das Unternehmen Westhoff und Söhne. Das Gebäude wurde entsprechend der städtebaulichen Situation mit einer Fassade zur Marker Allee (von hier aus auch der Zugang) und einer weiteren zur Heßlerstraße gestaltet.
In seiner Gestaltung folgt es ausgesprochen modernen Tendenzen des Backsteinexpressionismus, die insbesondere an der sorgsamen Verwendung der Fassadenverblendersteine und der knappen Ausführung der Fensterfaschen und Türrahmen deutlich wird. Das Gebäude erhielt ein Vollwalmdach, welches auf einem umlaufenden Gesims aufgelegt ist. Mit Hilfe einer geschweiften Verkröpfung des Gesimses wurde ein Risalit über dem Hauszugang angedeutet.
Bereits seit mehreren Jahren ist das Gebäude unbenutzt und gehört seit 1996 einer Privatperson.
== Geschichte ==
Die ''Villa Schulte'' blieb in der Nachkriegszeit zunächst in Privateigentum. In den 1980er Jahren wurde sie von der Stadt Hamm erworben, die dort eine Schulberatungsstelle einrichtete. Nach deren Auszug wurde das Gebäude 1996 ohne besondere Auflagen an eine Privatperson verkauft und 2007 unter Denkmalschutz gestellt.<ref>Jörn Funke: ''[https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/stadt-hamm-wollte-historische-villa-schulte-hesslerstrasse-zurueckkaufen-9686499.html Stadt scheitert mit Rückkauf von historischer Villa]'' in: wa.de vom 12. März 2018</ref>
== Baudenkmaleintrag ==
Das Gebäude ist in seinen wesentlichen Details im Äußeren und auch im Inneren (Gebäuderissstruktur) weitgehend im bauzeitlichen ZUstand erhalten.
Das Gebäude ist bedeutend für die Menschen in Hamm und die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse. Für die Erhaltung und Nutzung liegen wissenschaftliche Gründe vor.


== Literaturnachweis ==
== Literaturnachweis ==
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* Alte Villa steht leer. Westfälischer Anzeiger vom 30. November 2011
* Alte Villa steht leer. Westfälischer Anzeiger vom 30. November 2011


 
== Einzelnachweise ==
<references/>
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Version vom 18. April 2025, 15:01 Uhr

Bei der Heßlerstraße 20 handelt es sich um einen zweigeschossigen, freistehender Villenbau inmitten eines Gartengeländes. Das Wohnhaus wurde 1926 an der Ecke der Heßlerstraße und der Marker Allee für den Rechtsanwalt Dr. Gustav Schulte errichtet.

Baubeschreibung

Die Baupläne zeichnete der überregional tätige Architekt Karl Wibbe, die Ausführung übernahm das Unternehmen Westhoff und Söhne. Das Gebäude wurde entsprechend der städtebaulichen Situation mit einer Fassade zur Marker Allee (von hier aus auch der Zugang) und einer weiteren zur Heßlerstraße gestaltet. In seiner Gestaltung folgt es ausgesprochen modernen Tendenzen des Backsteinexpressionismus, die insbesondere an der sorgsamen Verwendung der Fassadenverblendersteine und der knappen Ausführung der Fensterfaschen und Türrahmen deutlich wird. Das Gebäude erhielt ein Vollwalmdach, welches auf einem umlaufenden Gesims aufgelegt ist. Mit Hilfe einer geschweiften Verkröpfung des Gesimses wurde ein Risalit über dem Hauszugang angedeutet. Bereits seit mehreren Jahren ist das Gebäude unbenutzt und gehört seit 1996 einer Privatperson.

Geschichte

Die Villa Schulte blieb in der Nachkriegszeit zunächst in Privateigentum. In den 1980er Jahren wurde sie von der Stadt Hamm erworben, die dort eine Schulberatungsstelle einrichtete. Nach deren Auszug wurde das Gebäude 1996 ohne besondere Auflagen an eine Privatperson verkauft und 2007 unter Denkmalschutz gestellt.[1]

Baudenkmaleintrag

Das Gebäude ist in seinen wesentlichen Details im Äußeren und auch im Inneren (Gebäuderissstruktur) weitgehend im bauzeitlichen ZUstand erhalten. Das Gebäude ist bedeutend für die Menschen in Hamm und die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse. Für die Erhaltung und Nutzung liegen wissenschaftliche Gründe vor.

Literaturnachweis

  • N.N.: Baudenkmalbeschreibung No. 305, Stadt Hamm - 65/Untere Denkmalbehörde
  • Alte Villa steht leer. Westfälischer Anzeiger vom 30. November 2011

Einzelnachweise

  1. Jörn Funke: Stadt scheitert mit Rückkauf von historischer Villa in: wa.de vom 12. März 2018