Vereinigte Herd- und Ofenfabrik C. Woeste A.-G.: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Vereinigte Herd- und Ofenfabrik C. Woeste A.-G.''' entstand im Jahr 1913 durch den Zusammenschluss der Firma [[C. W. Wilms|C. W. Wilms KG]], Hamm, und der Firma J. & H. Kerkmann, Ahlen. | Die '''Vereinigte Herd- und Ofenfabrik C. Woeste A.-G.''' entstand im Jahr 1913 durch den Zusammenschluss der Firma [[C. W. Wilms|C. W. Wilms KG]], Hamm, und der Firma J. & H. Kerkmann, Ahlen. | ||
== Gründung == <ref> vgl. Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. 58. Jahrgang. Nr. 1 vom 01.01.1914 </ref> | |||
Die Vereinigte Hammer Herd- und Ofenfabriken A.-G. mit Sitz in Hamm ist kurz vor Ende des Jahres 1913 in das Handelsregister eingetragen worden. Zum Gegenstand der Gesellschaft wurde die Übernahme und der Fortbetrieb der Firma Westfälische Herd- und Ofenfabriken vorm. C. W. Wilms GmbH aus Hamm sowie der Abteilung Herdfabrik Hamm (Westf.) der Firma Westfälische Stanz- und Emaillierwerke AG, vormals J. u. H. Kerkmann festgelegt. Das Grundkapital der Gesellschaft ist auf 1,1 Mio Mark festgesetzt. | |||
Zum Vorstand der Hammer Herd- und Ofenfabriken AG wird der Fabrikdirektor Max Wieland aus Hamm bestimmt. Der Aufsichtsrat der neuen Aktiengesellschaft besteht auf folgenden Personen: | |||
* Ludwig Hennigmann aus Aachen, | |||
* Dr. ing. Emil Schrödter aus Düsseldorf, | |||
* Bankdirektor Georg Herrmann aus Elberfeld, | |||
* Fabrikdirektor Fritz Bartling aus Aachen, | |||
* Fabrikdirektor Heinrich Kerkmann jr. aus Ahlen, | |||
* Rechtsanwalt Dr. jur. Ernst Schmalenbach aus Lüdenscheid | |||
== Entwicklung der Gesellschaft == | |||
Bis zum Jahr blieb die Aktiengesellschaft dividendenlos und setzte in diesem Jahr sein Stammkapital durch Zusammenlegung der Aktien im Verhältnis 3:1 von 1,1 Mio. Mark auf 367.000 Mark herunter. <ref> Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. 60. Jahrgang. Nr. 309 vom 07.11.1916 </ref> | Bis zum Jahr blieb die Aktiengesellschaft dividendenlos und setzte in diesem Jahr sein Stammkapital durch Zusammenlegung der Aktien im Verhältnis 3:1 von 1,1 Mio. Mark auf 367.000 Mark herunter. <ref> Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. 60. Jahrgang. Nr. 309 vom 07.11.1916 </ref> | ||
Version vom 14. Januar 2023, 19:10 Uhr
Die Vereinigte Herd- und Ofenfabrik C. Woeste A.-G. entstand im Jahr 1913 durch den Zusammenschluss der Firma C. W. Wilms KG, Hamm, und der Firma J. & H. Kerkmann, Ahlen.
== Gründung == [1] Die Vereinigte Hammer Herd- und Ofenfabriken A.-G. mit Sitz in Hamm ist kurz vor Ende des Jahres 1913 in das Handelsregister eingetragen worden. Zum Gegenstand der Gesellschaft wurde die Übernahme und der Fortbetrieb der Firma Westfälische Herd- und Ofenfabriken vorm. C. W. Wilms GmbH aus Hamm sowie der Abteilung Herdfabrik Hamm (Westf.) der Firma Westfälische Stanz- und Emaillierwerke AG, vormals J. u. H. Kerkmann festgelegt. Das Grundkapital der Gesellschaft ist auf 1,1 Mio Mark festgesetzt.
Zum Vorstand der Hammer Herd- und Ofenfabriken AG wird der Fabrikdirektor Max Wieland aus Hamm bestimmt. Der Aufsichtsrat der neuen Aktiengesellschaft besteht auf folgenden Personen:
- Ludwig Hennigmann aus Aachen,
- Dr. ing. Emil Schrödter aus Düsseldorf,
- Bankdirektor Georg Herrmann aus Elberfeld,
- Fabrikdirektor Fritz Bartling aus Aachen,
- Fabrikdirektor Heinrich Kerkmann jr. aus Ahlen,
- Rechtsanwalt Dr. jur. Ernst Schmalenbach aus Lüdenscheid
Entwicklung der Gesellschaft
Bis zum Jahr blieb die Aktiengesellschaft dividendenlos und setzte in diesem Jahr sein Stammkapital durch Zusammenlegung der Aktien im Verhältnis 3:1 von 1,1 Mio. Mark auf 367.000 Mark herunter. [2]
Literatur
- Ernst Padberg: Die industrielle Entwicklung der Stadt Hamm (Westf.). Bochum 1930. S. 57