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Urkunde 1272 Juni 15: Unterschied zwischen den Versionen

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== Wortlaut ==
== Wortlaut ==


Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst. Ihr Wortlaut wird nach dem WUB Band 7 zitiert: <ref> Westfälisches Urkundenbuch. Band 7. Die Urkunden des kölnischen Westfalens vom J. 1200-1300. Münster 1901 </ref>
Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst. Ihr Wortlaut wird nach dem WUB Band 7 (S. 656) zitiert: <ref> Westfälisches Urkundenbuch. Band 7. Die Urkunden des kölnischen Westfalens vom J. 1200-1300. Münster 1901 </ref>


<blockquote>
<blockquote>
Notum sit universis ad quos presens littera pervenerit tam presentibus quam futuris, quod nos  Bernhardus et Hermannus fratres dicti de Lippia viri nobiles de pleno consensu heredum nostrorum  contulimus domine R(ichardi) abbatisse in Hammone et eius conventui proprietatem bonorum in  Wanebolen iacentium que Ruthgerus de Wanebolen, dum adhuc viveret, de manu nostra sub titulo  feodali possedit, ut participes simus omnium bonorum que fiunt in eadem ecclesia et memoria nostra ibidem peragatur. In cuius rei tesimonium et firmitatem presentes litteras sigillis nostris ipsis dedimus roboratas. Datum in Sosato anno Domini M°CC°LXXII°, in die beati Viti.   
Notum sit universis ad quos presens littera pervenerit tam presentibus quam futuris, quod nos  Bernhardus et Hermannus fratres dicti de Lippia viri nobiles de pleno consensu heredum nostrorum  contulimus domine R(ichardi) abbatisse in Hammone et eius conventui proprietatem bonorum in  Wanebolen iacentium que Ruthgerus de Wanebolen, dum adhuc viveret, de manu nostra sub titulo  feodali possedit, ut participes simus omnium bonorum que fiunt in eadem ecclesia et memoria nostra ibidem peragatur. In cuius rei tesimonium et firmitatem presentes litteras sigillis nostris ipsis dedimus roboratas. Datum in Sosato anno Domini M°CC°LXXII°, in die beati Viti.   
</blockquote>
== Übersetzung ==
Übersetzt ins Deutsche lautet der Urkundentext wie folgt:
<blockquote>
Allen, zu denen dieses Schreiben gelangt, den Gegenwärtigen wie den Zukünftigen, sei kundgetan, dass wir, Bernhardus und Hermannus, die Brüder, genannt von Lippe (Lippia), Edelmänner, mit voller Zustimmung unserer Erben das Eigentum an den Gütern in Wambeln (Wanebolen) der Frau Äbtissin R. in Hamm (Hammone) und ihrem Konvent übertragen haben. Diese Güter hatte Ruthgerus von Wambeln, solange er lebte, als Lehen aus unserer Hand besessen. Dies geschieht, damit wir an allen guten Taten, die in derselben Kirche vollbracht werden, teilhaben und dort unserer gedacht wird.
Zum Zeugnis und zur Bestätigung dessen haben wir ihnen dieses Schreiben, bekräftigt durch unsere Siegel, gegeben.
Gegeben in Soest (Sosato) im Jahre des Herrn 1272, am Tag des heiligen Veit.
</blockquote>
</blockquote>


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