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Dessen Sohn Peter Asbeck verkaufte es an Wollspinner Konrad Christian Sethe († 1781).<ref>1769 wird er als ''Strumpfmacher'' bezeichnet.</ref> Dieser vererbte es seinem Sohn Johann Diedrich Sethe, der zu diesem Zeitpunkt Soldat war. 1805 kaufte das Haus [[Gemeinheitsvorsteher]] Johann Heinrich Unckenbold († 1810) für 1000 Reichstaler von Tuchmacher Sethe, 1812 bewohnte es dessen Witwe. Unckenbold war bereits 1785 durch Verheiratung mit der Witwe des Jobst Henrich Blasmann in den Besitz des Hauses [[Südstraße 20]] gelangt. | Dessen Sohn Peter Asbeck verkaufte es an Wollspinner Konrad Christian Sethe († 1781).<ref>1769 wird er als ''Strumpfmacher'' bezeichnet.</ref> Dieser vererbte es seinem Sohn Johann Diedrich Sethe, der zu diesem Zeitpunkt Soldat war. 1805 kaufte das Haus [[Gemeinheitsvorsteher]] Johann Heinrich Unckenbold († 1810) für 1000 Reichstaler von Tuchmacher Sethe, 1812 bewohnte es dessen Witwe. Unckenbold war bereits 1785 durch Verheiratung mit der Witwe des Jobst Henrich Blasmann in den Besitz des Hauses [[Südstraße 20]] gelangt. | ||
''Blaufärber'' Friedrich Barrié, Schwiegersohn des Unckenbold, begegnet uns zwischen 1825 und 1866 als Besitzer, der auch einen ''Druckwaarenhandel'' (belegt 1833) im Hause betrieb. ''Färber'' Wilhelm Koop ist sein Nachfolger (belegt 1877, 1886). Seit 1896 finden wir die ''Färberei und Waschanstalt Paul [[Helmrich]]'' in der Südstraße 14, dem Stammhaus der Firma [[Helmrich]], die | ''Blaufärber'' Friedrich Barrié, Schwiegersohn des Unckenbold, begegnet uns zwischen 1825 und 1866 als Besitzer, der auch einen ''Druckwaarenhandel'' (belegt 1833) im Hause betrieb. ''Färber'' Wilhelm Koop ist sein Nachfolger (belegt 1877, 1886). Seit 1896 finden wir die ''Färberei und Waschanstalt Paul [[Helmrich]]'' in der Südstraße 14, dem Stammhaus der Firma [[Helmrich]], die zuletzt in der [[Sternstraße]] 10a ansässig war.<ref> | ||
Die Firma Helmrich betrieb dann | Die Firma Helmrich betrieb dann ab 1924 ihr Geschäft in der [[Restaurant Aya|Südstraße 10]], später in der [[Südstraße 20]]</ref> Zu diesem Zeitpunkt konnte das Haus also bereits auf eine über 150-jährige Färbertradition zurückblicken. | ||
== Abriss == | == Abriss == | ||
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