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Bei dem Wohn- und Geschäftshaus aus dem Jahr 1884 handelt es sich um ein dreiachsiges, dreigeschossiges Gebäude, dessen hinterer Teil über eine sehr schmale Traufgasse auf der Westseite erschlossen wird. Das Haus wurde als Wohn- und Geschäftshaus, wie es sich heute noch darstellt, errichtet. Unten ebenerdig befindet sich der Laden mit rückwärtigen Lager- und Büroräumen, im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich Wohnräume. Das Treppenhaus ist zu den Wohnräumen nicht abgeschlossen. Das an den Traufwänden in Fachwerk und an der hinteren Giebelwand aus Backstein gemauerte Haus ist nur zur Weststraße hin aufwändig gestaltet. Die beiden Obergeschosse über dem Ladengeschoss, das die gesamte Hausbreite einnimmt, sind reich in Neorenaissanceformen stuckiert. Ein vorkragendes Konsolgesims an der Traufe verdeckt das flache Satteldach, sodass der Bau wie ein Flachdachgebäude aussieht. Bis auf die Straßenfassade ist das Haus sehr bescheiden gestaltet. Das Innere baut auf älteren Gewölbekellern auf, die von dem Vorgängerhaus stammen. <br> | Bei dem Wohn- und Geschäftshaus aus dem Jahr 1884 handelt es sich um ein dreiachsiges, dreigeschossiges Gebäude, dessen hinterer Teil über eine sehr schmale Traufgasse auf der Westseite erschlossen wird. Das Haus wurde als Wohn- und Geschäftshaus, wie es sich heute noch darstellt, errichtet. Unten ebenerdig befindet sich der Laden mit rückwärtigen Lager- und Büroräumen, im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich Wohnräume. Das Treppenhaus ist zu den Wohnräumen nicht abgeschlossen. Das an den Traufwänden in Fachwerk und an der hinteren Giebelwand aus Backstein gemauerte Haus ist nur zur Weststraße hin aufwändig gestaltet. Die beiden Obergeschosse über dem Ladengeschoss, das die gesamte Hausbreite einnimmt, sind reich in Neorenaissanceformen stuckiert. Ein vorkragendes Konsolgesims an der Traufe verdeckt das flache Satteldach, sodass der Bau wie ein Flachdachgebäude aussieht. Bis auf die Straßenfassade ist das Haus sehr bescheiden gestaltet. Das Innere baut auf älteren Gewölbekellern auf, die von dem Vorgängerhaus stammen. <br> | ||
Das Hammer Häuserbuch von [[Andreas Schulte]] weist die Einwohner bis | Das Hammer Häuserbuch von [[Benutzer:Schulte|Andreas Schulte]] weist die Einwohner bis 1886 nach. Verkaufsverhandlungen aus dem Jahr 1787 zeigen, dass das Haus nach dem [[Stadtbrände|Stadtbrand]] von 1741 neu errichtet worden ist. Die Keller könnten natürlich auch noch älter sein, sind aber in jedem Falle von dem Neubau von 1741. In den oberen Geschossen weist das Haus eine sehr bescheidene Ausstattung aus. <ref>Denkmalwertbegründung - zitiert nach [[Denkmalliste der Stadt Hamm]], Bestandsverzeichnis lfd. Nummer 326</ref> | ||
Das Werkstattgebäude im Hinterhof ist nahezu gleichzeitig mit dem Vorderhaus entstanden, es ist fast vollständig erhalten. Nur die ehemalige Abortanlage ist der Werkstatt zugeschlagen worden. Unten ist ein großer Raum, oben befinden sich zwei kleinere Räume, der Dachraum ist ebenfalls mit der Treppe erschlossen und konnte als Lagerraum genutzt werden. | Das Werkstattgebäude im Hinterhof ist nahezu gleichzeitig mit dem Vorderhaus entstanden, es ist fast vollständig erhalten. Nur die ehemalige Abortanlage ist der Werkstatt zugeschlagen worden. Unten ist ein großer Raum, oben befinden sich zwei kleinere Räume, der Dachraum ist ebenfalls mit der Treppe erschlossen und konnte als Lagerraum genutzt werden. | ||
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