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Siegmund Gobas: Unterschied zwischen den Versionen

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* Rolf Gobas (* 1919).
* Rolf Gobas (* 1919).


Die Familie lebte spätestens seit 1925 in [[Bockum-Hövel]], der letzte freiwillige Wohnsitz lag in der heutigen [[Friedrich-Ebert-Straße]] 22. Von dort flohen sie am 27. April 1933 vor den Verfolgungen durch die Nationalsozialisten in die Niederlande nach Amsterdam. Nachdem die deutsche Wehrmacht am 10. Mai 1940 die Niederlande besetzt hatte, war die Familie Gobas awiederum der Verfolgung durch die Nationalösozialisten ausgesetzt. Agathe Gobas und Rolf Gobas wurden im September 1942 ins Lager Westerbrock bei Groningen verbracht. Im Oktober des gleichen Jahres wurde auch Siegmund Gobas dort interniert. Am 31. August 1943 kamen die beiden letzten Familienmitglieder, Paul und Edith Gobas nach Westerbrock. Aus Westerbrock wurden alle Familienmitglieder nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Die Familie lebte spätestens seit 1925 in [[Bockum-Hövel]], der letzte freiwillige Wohnsitz lag in der heutigen [[Friedrich-Ebert-Straße]] 22. Von dort flohen sie am 27. April 1933 vor den Verfolgungen durch die Nationalsozialisten in die Niederlande nach Amsterdam. Nachdem die deutsche Wehrmacht am 10. Mai 1940 die Niederlande besetzt hatte, war die Familie Gobas awiederum der Verfolgung durch die Nationalösozialisten ausgesetzt. Agathe Gobas und Rolf Gobas wurden im September 1942 ins Lager Westerbrock bei Groningen verbracht. Im Oktober des gleichen Jahres wurde auch Siegmund Gobas dort interniert. Am 31. August 1943 kamen die beiden letzten Familienmitglieder, Paul und Edith Gobas nach Westerbrock. Aus Westerbrock wurden alle Familienmitglieder nach Auschwitz deportiert und ermordet.<ref> Anke Schwarz: Über die Niederlande in den Tod. Die Geschichte zweier jüdischer Familien. Stolpersteine -Aktion verschoben. Westfälischer Anzeiger vom 30. April 2021 </ref>
== Einzelnachweise ==
<references/>
[[Kategorie:Person (Judentum)|Gobas, Siegmund]]
[[Kategorie:Person (Judentum)|Gobas, Siegmund]]
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