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Im Jahr [[1918]] wurde Paul Schamer Gewerkschaftssekretär in Neheim-Hüsten, und zwar für die Metallarbeitergewerkschaft. [[1924]] kam er nach Hamm und übernahm das Sekretariat für die Arbeitervereine (die spätere KAB). Das Sekretariat befand sich in der [[Martin-Luther-Straße]]. | Im Jahr [[1918]] wurde Paul Schamer Gewerkschaftssekretär in Neheim-Hüsten, und zwar für die Metallarbeitergewerkschaft. [[1924]] kam er nach Hamm und übernahm das Sekretariat für die Arbeitervereine (die spätere KAB). Das Sekretariat befand sich in der [[Martin-Luther-Straße]]. | ||
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten | Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, wurden 1935 oder 1936 werden katholischen Knappen- und Arbeitsvereine verboten und ihr Vermögen beschlagnahmt. Somit wurde die Arbeit von Schamer unmöglich gemacht und er fand ersatzweise beim Bezirksdirektor Franz Thiel eine Anlernstelle. Daneben wird er von einem Pfarrer finanziell unterstützt. | ||
1935 oder 1936 werden katholischen Knappen- und Arbeitsvereine verboten und ihr Vermögen beschlagnahmt. Somit wurde die Arbeit von Schamer unmöglich gemacht und er fand ersatzweise beim Bezirksdirektor Franz Thiel eine Anlernstelle. Daneben wird er von einem Pfarrer finanziell unterstützt. | |||
Nach dem gescheiterten Attentat des 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler wurde mit der so genannten „Aktion Gitter“ eine umfassende Verhaftungsaktion durchgeführt, in deren Rahmen eine weitgreifende Inhaftierung von Angehörigen der demokratischen Parteien der Weimarer Republik und der KPD durch die Gestapo vorgenommen wurde. Auch Paul Schamer wurde am 23. August 1944 verhaftet und in das Hammer Polizeigefängnis eingeliefert. Er verblieb dort bis zum 16. Oktober 1944. | Nach dem gescheiterten Attentat des 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler wurde mit der so genannten „Aktion Gitter“ eine umfassende Verhaftungsaktion durchgeführt, in deren Rahmen eine weitgreifende Inhaftierung von Angehörigen der demokratischen Parteien der Weimarer Republik und der KPD durch die Gestapo vorgenommen wurde. Auch Paul Schamer wurde am 23. August 1944 verhaftet und in das Hammer Polizeigefängnis eingeliefert. Er verblieb dort bis zum 16. Oktober 1944. | ||