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Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde ein neuer Busbahnhof mit damals fünf Bussteigen erbaut. Er konnte am [[7. August]] [[1953]] eingeweiht werden.<ref>vgl. Aus der Chronik der Stadt Hamm. Wichtige Ereignisse vom 1. Juli 1953 – 30. Juni 1954. In: Friedhelm Kaiser (Hrsg.): Heimat am Hellweg. Kalender 1955 für Hamm und den Landkreis Unna. Unna o. J. (1954), S. 108.</ref>
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde ein neuer Busbahnhof mit damals fünf Bussteigen erbaut. Er konnte am [[7. August]] [[1953]] eingeweiht werden.<ref>vgl. Aus der Chronik der Stadt Hamm. Wichtige Ereignisse vom 1. Juli 1953 – 30. Juni 1954. In: Friedhelm Kaiser (Hrsg.): Heimat am Hellweg. Kalender 1955 für Hamm und den Landkreis Unna. Unna o. J. (1954), S. 108.</ref>


Bis in die 1960er-Jahre, vor dem Bau des Kaufhauses [[Horten (Fotos)|Horten]], existierte auf der Südseite des Platzes eine große Rasenfläche mit Bäumen und Sitzbänken. Auf dem nördlichen Teil befanden sich ein oberirdischer Parkplatz und ein Zeitungskiosk. Beim Bau des Warenhauses der Horten AG (Eröffnung: 1. Oktober 1970) wurde der Platz dann in weiten Teilen mit einer zweistöckige Tiefgarage unterkellert. Der Platz vor dem Haupteingang von Horten wurde im Stile der Zeit mit Blumenbeeten und Springbrunnen aus quadratischen Waschbeton-Becken sowie einem Eisenbahndenkmal aufgewertet. Diese Gestaltung ähnelte auch der damaligen Erscheinung der zur Fußgängerzone umgebauten [[Weststraße]] (Eröffnung ebenfalls 1970). Der Busbahnhof hatte nach seinem Wiederaufbau zuletzt sieben getrennte Bussteigen, die keine geschlossene Überdachung boten.
Bis in die 1960er-Jahre, vor dem Bau des Kaufhauses [[Horten (Fotos)|Horten]], existierte auf der Südseite des Platzes eine große Rasenfläche mit Bäumen und Sitzbänken. Auf dem nördlichen Teil befanden sich ein oberirdischer Parkplatz und ein Zeitungskiosk. Beim Bau des Warenhauses der Horten AG (Eröffnung: 1. Oktober 1970) wurde der Platz dann in weiten Teilen mit einer zweistöckige Tiefgarage unterkellert. Der Platz vor dem Haupteingang von Horten wurde im Stile der Zeit mit Blumenbeeten und Springbrunnen aus quadratischen Waschbeton-Becken sowie einem Eisenbahndenkmal aufgewertet. Diese Gestaltung ähnelte auch der damaligen Erscheinung der zur Fußgängerzone umgebauten [[Weststraße]] (Eröffnung ebenfalls 1970). Der Busbahnhof verfügte nach seinem Wiederaufbau zuletzt über sieben getrennte Bussteige, die jedoch bis zu seinem Abriss keine geschlossene Überdachung boten.


Seine heutige Gestalt erhielt der Platz im Rahmen seiner letzten Überarbeitung von [[1999]] bis [[2000]]. Anstelle der bisherigen Bussteige wurde die Bus-[[Insel]] errichtet, der Platz neu gepflastert. Auf der Südseite wurden ein künstlicher Flusslauf angelegt und neue Bäume gesetzt. Die Blumeninseln und Springbrunnen vor Horten wurden dagegen wieder entfernt und das Eisenbahndenkmal zum Westausgang des Hauptbahnhofs versetzt, vor das dortige DB-Verwaltungsgebäude. Diese Gestaltung ähnelte erneut der fast zeitgleich erneuerten [[Weststraße]]. Die Einweihung wurde auf dem [[Bahnhofsfest]] am [[19. August]] [[2000]] gefeiert.<ref>HAMMMagazin 08/2000, S. 5</ref>   
Seine heutige Gestalt erhielt der Platz im Rahmen seiner letzten Überarbeitung von [[1999]] bis [[2000]]. Anstelle der bisherigen Bussteige wurde die Bus-[[Insel]] errichtet, der Platz neu gepflastert. Auf der Südseite wurden ein künstlicher Flusslauf angelegt und neue Bäume gesetzt. Die Blumeninseln und Springbrunnen vor Horten wurden dagegen wieder entfernt und das Eisenbahndenkmal zum Westausgang des Hauptbahnhofs versetzt, vor das dortige DB-Verwaltungsgebäude. Diese Gestaltung ähnelte erneut der fast zeitgleich erneuerten [[Weststraße]]. Die Einweihung wurde auf dem [[Bahnhofsfest]] am [[19. August]] [[2000]] gefeiert.<ref>HAMMMagazin 08/2000, S. 5</ref>   
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