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In Hamm fanden an verschiedenen Stellen und zu unterschiedlichen Zeiten '''archäologische Ausgrabungen''' statt. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Ausgrabungen zusammen und verweist auf weitere detaillierte Artikel zu einzelnen besonderen Grabungen und Grabungsstätten. | In Hamm fanden an verschiedenen Stellen und zu unterschiedlichen Zeiten '''archäologische Ausgrabungen''' statt. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Ausgrabungen zusammen und verweist auf weitere detaillierte Artikel zu einzelnen besonderen Grabungen und Grabungsstätten. | ||
=== 2024 - B-Tween-Baustelle === | |||
Auf der Baustelle zwischen der [[Ritterstraße]] und dem [[Westenwall]] werden im Herbst 2024 Siedlungs- und Pfostengruben sichtbar, die eine längere Besiedlung auf dem Gelände als gesichert gelten lassen. Daneben lassen sich einige Fundstücke datieren, z.B. Irdenwaren aus dem 17./18. Jahrhundert, aber auch Scherben von Gefäßen, die aus dem 13. Jahrhundert stammen. Eine weitere Scherbe ließ sich nach dem Fund noch nicht genauer datieren, wurde aber von Experten als vorgeschichtlich eingestuft. | |||
==== Literatur ==== | |||
* [[:Datei:Frank Osiewacz - Tiefer Blick in die Geschichte - Westfaelischer-Anzeiger-Hamm-30.10.2024.jpg|Frank Osiewacz: Tiefer Blick in die Geschichte. Archäologen finden Siedlungsspuren auf "B-Tween"-Baustelle. Westfälischer Anzeiger Hamm vom 30. Oktober 2024]] | |||
=== 2024 - Westentor === | === 2024 - Westentor === | ||
Im Zuge des geplanten Umbaus des Westentors wurden im Herbst 2024 Fundsicherungsarbeiten während der Ausschachtung des Platzes durchgeführt. Dabei kam ein Teilstück der früheren Stadtmauer zum Vorschein. Ein vier Meter langes Teilstück wurde nach erste Inaugenscheinnahme auf die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert. Offenbar handelte es sich aber um ein Mauerstück, das bereits 1988 freigelegt wurde. | Im Zuge des geplanten Umbaus des [[Westentor|Westentors]] wurden im Herbst 2024 Fundsicherungsarbeiten während der Ausschachtung des Platzes durchgeführt. Dabei kam ein Teilstück der früheren Stadtmauer zum Vorschein. Ein vier Meter langes Teilstück wurde nach erste Inaugenscheinnahme auf die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert. Offenbar handelte es sich aber um ein Mauerstück, das bereits 1988 freigelegt wurde. | ||
==== Literatur ==== | ==== Literatur ==== | ||