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Mit dem Vordringen der Discounter und der großen Einzelhandelsfilialisten änderte sich das Klima in der alten Bundesrepublik für die Konsumgenossenschaften grundlegend. Immer mehr westdeutsche Genossenschaften gerieten in wirtschaftliche Bedrängnis. Es begann eine große Modernisierungsdebatte, die in den 1960er Jahren mit der Einführung der Marke co op zu einer optischen Modernisierung führte. Mit der Einrichtung der ersten plaza-Märkte (vgl. [[allkauf]]) wurde auf das Vordringen der Großflächenangebote geantwortet.<ref name="kg-wiki"/> | Mit dem Vordringen der Discounter und der großen Einzelhandelsfilialisten änderte sich das Klima in der alten Bundesrepublik für die [[Konsumgenossenschaften]] grundlegend. Immer mehr westdeutsche Genossenschaften gerieten in wirtschaftliche Bedrängnis. Es begann eine große Modernisierungsdebatte, die in den 1960er Jahren mit der Einführung der einheitlichen Marke co op zu einer optischen Modernisierung führte. Mit der Einrichtung der ersten plaza-Märkte (vgl. [[allkauf]]) wurde zudem auf das Vordringen der Großflächenangebote geantwortet.<ref name="kg-wiki"/> | ||
Unter der Marke co op wurden in Hamm zahlreiche Lebensmittel-SB-Geschäfte, Supermärkte und SB-Verbrauchermärkte betrieben. Hammer Filialen waren ausweislich des [[Adressbuch der Stadt Hamm|Adressbuchs]] Stadt Hamm 1979 und 1984 mehrheitlich, mutmaßlich sogar vollständig Teil der ''co op Dortmund Konsumgenossenschaft eG''. Obwohl sich viele der inzwischen als co op firmierenden Konsumgenossenschaften der co op AG angeschlossen hatten, behielt die co op Dortmund ihre Eigenständigkeit. Sie ging durch Verschmelzung mit der co op Kassel eG gemäß des Verschmelzungsvertrages vom 15. bzw. 20. Mai 1986 in der ''co op Dortmund-Kassel Konsumgenossenschaft eG'' auf. Die Filialen der co op Dortmund Konsumgenossenschaft eG in Hamm sind im Adressbuch teilweise als „Läden“ nach einem unbekannten System durchnummeriert. Daneben gab es ein unter der Marke ''[[Plaza|plaza]]'' geführtes SB-Warenhaus von co op Dortmund-Kassel an der [[Münsterstraße]] 183. | Unter der Marke co op wurden in Hamm zahlreiche Lebensmittel-SB-Geschäfte, Supermärkte und SB-Verbrauchermärkte betrieben. Hammer Filialen waren ausweislich des [[Adressbuch der Stadt Hamm|Adressbuchs]] Stadt Hamm 1979 und 1984 mehrheitlich, mutmaßlich sogar vollständig Teil der ''co op Dortmund Konsumgenossenschaft eG''. Obwohl sich viele der inzwischen als co op firmierenden Konsumgenossenschaften der co op AG angeschlossen hatten, behielt die co op Dortmund ihre Eigenständigkeit. Sie ging durch Verschmelzung mit der co op Kassel eG gemäß des Verschmelzungsvertrages vom 15. bzw. 20. Mai 1986 in der ''co op Dortmund-Kassel Konsumgenossenschaft eG'' auf. Die Filialen der co op Dortmund Konsumgenossenschaft eG in Hamm sind im Adressbuch teilweise als „Läden“ nach einem unbekannten System durchnummeriert. Daneben gab es ein unter der Marke ''[[Plaza|plaza]]'' geführtes SB-Warenhaus von co op Dortmund-Kassel an der [[Münsterstraße]] 183. | ||