Nordstraße 19: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte der Hausstätte ==
== Geschichte der Hausstätte ==
[[Bild:Nordstraße_19_1950.jpg|thumb|left|120px|''Modesalon Weber'' 1950]]
[[Bild:Nordstraße_19_1950.jpg|thumb|left|120px|''Modesalon Weber'' 1950]]
Die '''Hausstätte Nordstraße 19''' (alt: [[Häuserbuch|Nro 205]]) befand sich seit dem Jahr 1810 im Besitz der Metzgerfamilie Koch. In diesem Jahr kaufte nämlich Metzger [[Gerhard Wilhelm Koch]] das Haus für 2400 Reichstaler. Ein Jahr später fand die Übertragung auf seinen Sohn [[Diedrich Koch]] (1783-1850) statt, der von Beruf ''Schlächter'' und ''Viehhändler'' war. Dieser heiratete 1814 Catharina Elisabeth Isenbeck (1789-1864). 1851 wurde das Haus deren Sohn [[Diedrich Koch]] (1820-1873) – wie sein Vater ''Metzger'' und ''Viehhändler'' – übertragen, der 1861 Caroline Asbeck heiratet, eine Tochter des [[Johann Asbeck]]. Deren Sohn [[Robert Koch]] († 1909) verlegte 1901 sein Mehl- und Getreidegeschäft in das elterliche Haus an der Nordstraße 19.  
Die '''Hausstätte Nordstraße 19''' (alt: [[Häuserbuch|Nro 205]]) befand sich seit dem Jahr 1810 im Besitz der Metzgerfamilie Koch. In diesem Jahr kaufte nämlich Metzger [[Gerhard Wilhelm Koch]] das Haus für 2400 Reichstaler. Ein Jahr später fand die Übertragung auf seinen Sohn [[Diedrich Koch]] (1783-1850) statt, der von Beruf ''Schlächter'' und ''Viehhändler'' war. Dieser heiratete 1814 Catharina Elisabeth Isenbeck (1789-1864). 1851 wurde das Haus deren Sohn [[Diedrich Koch]] (1820-1873) – wie sein Vater ''Metzger'' und ''Viehhändler'' – übertragen, der 1861 Caroline Asbeck heiratet, eine Tochter des [[Johann Asbeck]]. Deren Sohn [[Robert Koch]] († 1909) verlegte 1901 sein Mehl- und Getreidegeschäft in das elterliche Haus an der Nordstraße 19. Im Adressbuch von 1903 befindet sich die Annonce der Tapeten-, Glas- und Farbwaren-Handlung Heinrich Vogt an dieser Adresse, zusammen mit einer Agentur der Transport-, Unfall- und Glas-Versicherungs-Aktien-Gesellschaft Frankfurt a. M.
 
Im Jahr 1950 befand sich ausweislich der Werbeanzeige im Hause der Modesalon Weber.


Im Jahr 1950 befand sich ausweislich der Werbeanzeige im Hause der Modesalon Weber.
Ab Dezember 1998 (bis mindestens 2008(?)) wurden die Raumlichkeiten im Erdgeschoss nach einem erheblichen Umbau als Wein- und Gaststube vom [[Weinhaus Kolle – Galerie für Wein und Kunst]] genutzt.<ref>[[Willi]] – Kulturmagazin für Alphabeten, Ausgabe Nr. 108, Februar 2004</ref>  
Ab Dezember 1998 (bis mindestens 2008(?)) wurden die Raumlichkeiten im Erdgeschoss nach einem erheblichen Umbau als Wein- und Gaststube vom [[Weinhaus Kolle – Galerie für Wein und Kunst]] genutzt.<ref>[[Willi]] – Kulturmagazin für Alphabeten, Ausgabe Nr. 108, Februar 2004</ref>  


Im Jahr 2013 befindet sich zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme im Ladenlokal das Einzelhandelsunternehmen [[YAES! Computer Service]], ein Fachhandelsgeschäft für Computer-Hardware, -Software und -Technik.  
Im Jahr 2013 befindet sich zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme im Ladenlokal das Einzelhandelsunternehmen [[YAES! Computer Service]], ein Fachhandelsgeschäft für Computer-Hardware, -Software und -Technik.


== Baudenkmaleintrag ==
== Baudenkmaleintrag ==