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Demnach müsste sich der Herringer Hof einstmals in den Räumen des Restaurant Mongolei befunden haben. Dies ist aus mehreren Gründen unwahrscheinlich. Zunächst sprach die Architektur des inzwischen abgebrochenen Gebäudes nicht für dessen Erbauung durch einen Maurermeister. Das Haus an der Ostfeldstraße 66 (nach heutiger Zahlung 96), in dem der Herringer Hof mutmaßlich tatsächlich ansässig war, war hingegen ein geziegeltes Eckhaus, das auch dem zeitgenössischen Stil des frühen 20. Jahrhunderts entsprach. Auch wenn das Gebäude nach 2010er-Jahren verputzt und die Kneipenräume zur Privatwohnung umgebaut wurden, kann man die ungefähre Lage des Eingangs noch genau erkennen. | Demnach müsste sich der Herringer Hof einstmals in den Räumen des Restaurant Mongolei befunden haben. Dies ist aus mehreren Gründen unwahrscheinlich. Zunächst sprach die Architektur des inzwischen abgebrochenen Gebäudes nicht für dessen Erbauung durch einen Maurermeister. Das Haus an der Ostfeldstraße 66 (nach heutiger Zahlung 96), in dem der Herringer Hof mutmaßlich tatsächlich ansässig war, war hingegen ein geziegeltes Eckhaus, das auch dem zeitgenössischen Stil des frühen 20. Jahrhunderts entsprach. Auch wenn das Gebäude nach 2010er-Jahren verputzt und die Kneipenräume zur Privatwohnung umgebaut wurden, kann man die ungefähre Lage des Eingangs noch genau erkennen. | ||
In dem Buch ''[[Treffpunkt Kneipe (Buch)|Treffpunkt Kneipe – Hammer Lokalgeschichten]]'' findet man eine Beschreibung der Gaststätte und ein historisches Postkartenmotiv, das den Herringer Hof in dem besagten Gebäude an der Ostfeldstraße, und nicht, wie der [[WA]] berichtete, an der [[Fritz-Husemann-Straße]] zeigt.<ref>[[Maria Perrefort]]: [[Treffpunkt Kneipe (Buch)|Treffpunkt Kneipe]], S. 211</ref> Allerdings | In dem Buch ''[[Treffpunkt Kneipe (Buch)|Treffpunkt Kneipe – Hammer Lokalgeschichten]]'' findet man eine Beschreibung der Gaststätte und ein historisches Postkartenmotiv, das den Herringer Hof in dem besagten Gebäude an der Ostfeldstraße, und nicht, wie der [[WA]] berichtete, an der [[Fritz-Husemann-Straße]] zeigt.<ref>[[Maria Perrefort]]: [[Treffpunkt Kneipe (Buch)|Treffpunkt Kneipe]], S. 211</ref> Allerdings hat auch der Gasthof Linnemann (Mongolei) kurzzeitig den Namen Herringer Hof getragen.<ref>[[Maria Perrefort]]: [[Treffpunkt Kneipe (Buch)|Treffpunkt Kneipe]], S. 214</ref> In Branchenbüchern von 1996, 1997 und 2003 ist ein Herringer Hof verzeichnet, der aber mit dem ursprünglichen Herringer Hof nur den Namen gemeinsam hat. | ||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
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