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* Am [[23. März]] erfolgte ein großangelegter Luftangriff auf Hamm. Dabei waren das Bahnhofsgebiet, die Weststraße und der Hammer Norden besonders betroffen. Das Gebäude der Deutschen Bank in der Bahnhofstraße wurde völlig zerstört, Treffer erhielten die Eisenbahnbrücke über Kanal und Lippe, die Brauerei [[Isenbeck]], der Westenwall, die Ritterstraße, der [[Hauptbahnhof|Bahnhof]] von Hamm und die Industriewerke im Hammer Westen. In den südlich gelegenen Straßen entstanden Brände (Weidenstraße, Lilienstraße, Werler Straße, Alleestraße, Ostenwall). Insgesamt starben bei dem Angriff 51 Personen. Der Angriff traf auch die St. Pankratiuskirche in Hövel, deren Kirchenschiff mit zwei Bombentreffern zerstört wurde. Lediglich der Turm der Kirche blieb - ebenfalls beschädigt - stehen.<ref>Fritz Schumacher, Hartmut Greilich: Bockum-Hövel. Aus Geschichte und Heimatkunde. Bockum-Hövel 1956. S. 52</ref> | * Am [[23. März]] erfolgte ein großangelegter Luftangriff auf Hamm. Dabei waren das Bahnhofsgebiet, die Weststraße und der Hammer Norden besonders betroffen. Das Gebäude der Deutschen Bank in der Bahnhofstraße wurde völlig zerstört, Treffer erhielten die Eisenbahnbrücke über Kanal und Lippe, die Brauerei [[Isenbeck]], der Westenwall, die Ritterstraße, der [[Hauptbahnhof|Bahnhof]] von Hamm und die Industriewerke im Hammer Westen. In den südlich gelegenen Straßen entstanden Brände (Weidenstraße, Lilienstraße, Werler Straße, Alleestraße, Ostenwall). Insgesamt starben bei dem Angriff 51 Personen. Der Angriff traf auch die St. Pankratiuskirche in Hövel, deren Kirchenschiff mit zwei Bombentreffern zerstört wurde. Lediglich der Turm der Kirche blieb - ebenfalls beschädigt - stehen.<ref>Fritz Schumacher, Hartmut Greilich: Bockum-Hövel. Aus Geschichte und Heimatkunde. Bockum-Hövel 1956. S. 52</ref> | ||
* Am [[25. März]] griff ein einzelnes Flugzeug die Nordenbrücke am Bockumer Weg an, ohne großen Schaden anzurichten. | * Am [[25. März]] griff ein einzelnes Flugzeug die Nordenbrücke am Bockumer Weg an, ohne großen Schaden anzurichten. | ||
* Am [[19. April]] überfliegen alliierte Luftstreitkräfte das Industriegebiet und die Stadt Hamm, ohne großartige Kampfaktivitäten. Allerdings erhielt | * Am [[19. April]] überfliegen alliierte Luftstreitkräfte das Industriegebiet und die Stadt Hamm, ohne großartige Kampfaktivitäten. Allerdings erhielt der [[Gasometer]] im Hammer Süden einen Volltreffer und brennt vollständig aus. | ||
* Am [[22. April]] | * Am [[22. April]] fliegen alliierte Luftstreitkräfte zwischen 18:30 Uhr und 19:20 Uhr einen Großangriff auf Hamm. Dabei wurden 258 Menschen getötet und mehrere hundert Häuser zerstört. Insbesondere wurde die Bahnhofsgegend betroffen. Von der Rödinghauser Straße bis zum Bahngelände brannten alle Wohn- und Geschäftshäuser ab. Es blieben lediglich das Schuhgeschäft Viehoff und die Kreissparkasse verschont. Zerstört wurden u.a. die Häuser und Geschäfte von Fahning, Grüter & Schimpf, Betten-Reinhard und die Stadtwerke. Getroffen wurde auch das Bahngelände. <ref>Markus Meinold: Bahnhof Hamm (Westf). Die Geschichte eines Eisenbahnknotens. Hövelhof 2004. S. 81-82</ref> Dabei wurde die Ausbildungswerkstatt der Lokomotivjunghelfer zerstört. <ref> 50 Jahre Berufausbildung Betriebswerk Hamm. O.O. o.J. S. 15</ref> | ||
* Am [[31. Mai]] erfolgt erneut ein Luftangriff auf Hamm, bei dem wiederum der Bahnhofsbereich und das Industriegebiet im Hammer Westen getroffen wird. Der Angriff fordert 55 Tote. Im Bahnbereich wurden ein Stellwerk, das Verwaltungsgebäude und die Lehrwerkstatt zerstört. <ref>Markus Meinold: Bahnhof Hamm (Westf). Die Geschichte eines Eisenbahnknotens. Hövelhof 2004. S. 82</ref> Das Elektrizitätswerk meldet große Schäden in allen Stadtbereichen von Hamm:<ref>zitiert nach: 100 Jahre Stadtwerke Hamm/Westf. 1858-1958. Hamm 1958. S. 59</ref> | * Am [[31. Mai]] erfolgt erneut ein Luftangriff auf Hamm, bei dem wiederum der Bahnhofsbereich und das Industriegebiet im Hammer Westen getroffen wird. Der Angriff fordert 55 Tote. Im Bahnbereich wurden ein Stellwerk, das Verwaltungsgebäude und die Lehrwerkstatt zerstört. <ref>Markus Meinold: Bahnhof Hamm (Westf). Die Geschichte eines Eisenbahnknotens. Hövelhof 2004. S. 82</ref> Das Elektrizitätswerk meldet große Schäden in allen Stadtbereichen von Hamm:<ref>zitiert nach: 100 Jahre Stadtwerke Hamm/Westf. 1858-1958. Hamm 1958. S. 59</ref> | ||
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