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Ebenfalls ab [[1910]] begannen die Arbeiten für Schacht III, der auf 782 m abgeteuft wurde. Ab [[1911]] wurde Schacht IV als Wetterschacht abgeteuft. Am [[15. Oktober]] [[1912]] wurde eine Kokerei in Betrieb genommen und ergänzte fortan die bereits vorhandenen Tagesanlagen. [[1913]] wurden auch Anlagen zu Gewinnung von Nebenprodukten wie Teer eingerichtet. Seit [[1914]] war das Gelände von einer Mauer eingefriedet. In diesem Jahr wurden von 137 Pferden 128 aus der Grube entfernt und durch Druckluftlokomotiven ersetzt. | Ebenfalls ab [[1910]] begannen die Arbeiten für Schacht III, der auf 782 m abgeteuft wurde. Ab [[1911]] wurde Schacht IV als Wetterschacht abgeteuft. Am [[15. Oktober]] [[1912]] wurde eine Kokerei in Betrieb genommen und ergänzte fortan die bereits vorhandenen Tagesanlagen. [[1913]] wurden auch Anlagen zu Gewinnung von Nebenprodukten wie Teer eingerichtet. Seit [[1914]] war das Gelände von einer Mauer eingefriedet. In diesem Jahr wurden von 137 Pferden 128 aus der Grube entfernt und durch Druckluftlokomotiven ersetzt. | ||
Für die ersten drei Quartale des Jahres [[1916]] meldete die Gewerkschaften Trier I-III als Eigentümer der Zeche Radbod eine Steigerung der Förderung seiner beiden Zechen Radbod und Baldur. Es wurden insgesamt 689.416 t gefördert. Zum Vergleichszeitraum des Vorjahres 1915 waren dies 75.250 t mehr. Die Kokserzeugung an den beiden Standorten nahm dagegen leicht ab, und zwar von 214,504 t im Jahr 1915 zu 208.698 t im Jahr 1916. <ref> | Für die ersten drei Quartale des Jahres [[1916]] meldete die Gewerkschaften Trier I-III als Eigentümer der Zeche Radbod eine Steigerung der Förderung seiner beiden Zechen Radbod und Baldur. Es wurden insgesamt 689.416 t gefördert. Zum Vergleichszeitraum des Vorjahres 1915 waren dies 75.250 t mehr. Die Kokserzeugung an den beiden Standorten nahm dagegen leicht ab, und zwar von 214,504 t im Jahr 1915 zu 208.698 t im Jahr 1916.<ref>Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. 60. Jahrgang, Nr. 302 (31.10.1916).</ref> | ||
[[1916]] wurde ein Vertrag mit der Stadt Münster in Westfalen über Ferngaslieferung geschlossen. Präzise acht Jahre nach dem ersten Unglück – am [[12. November]] [[1916]] – ereignete sich eine weitere, wenn auch weniger folgenschwere Schlagwetterexplosion. Diesmal gab es sechs Todesopfer. | [[1916]] wurde ein Vertrag mit der Stadt Münster in Westfalen über Ferngaslieferung geschlossen. Präzise acht Jahre nach dem ersten Unglück – am [[12. November]] [[1916]] – ereignete sich eine weitere, wenn auch weniger folgenschwere Schlagwetterexplosion. Diesmal gab es sechs Todesopfer. |