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Cevdet Gürle: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach Berichten des [[Westfälischer Anzeiger|Westfälischen Anzeigers]] sollen jugendliche Anhänger der Wählergruppe Pro Hamm zunächst im Umfeld von Gürles Sportverein ''Taekwondo Herringen''<ref name="wade-2020-12">[https://www.wa.de/hamm/pro-hamm-chef-cevdet-guerle-unter-betrugsverdacht-vorwuerfe-chatverlaeufe-strafanzeige-90122799.html Frank Lahme: „Gürle unter Betrugsverdacht: Harte Vorwürfe, Chatverläufe, Strafanzeige“ in: Wa.de vom 7. Dezember 2020]</ref> und später am [[Märkisches Gymnasium|Märkischen Gymnasium]]<ref name="wade-2022-04"/> Namenslisten verteilt haben, auf denen überwiegend türkische (Erst-)Wähler ihren Namen, ihr Geburtsdatum<ref name="wade-2020-09">[https://www.wa.de/hamm/schummelvorwuerfe-mit-wahlunterlagen-gegen-pro-hamm-was-wusste-guerle-90035925.html Frank Lahme: „Wahl-Schummelvorwürfe gegen Pro Hamm - Was wusste Gürle?“ in: Wa.de vom 3. September 2020]</ref> und ihre Wahlscheinnummer<ref name="wade-2020-12"/> preisgeben sollten. Der Zweck der Listen soll den Angesprochenen nicht (oder nicht immer) bewusst gewesen sein. So glaubten einige offenbar, bloß an einer Umfrage teilzunehmen.<ref name="wade-2020-09"/>  
Nach Berichten des [[Westfälischer Anzeiger|Westfälischen Anzeigers]] sollen jugendliche Anhänger der Wählergruppe Pro Hamm zunächst im Umfeld von Gürles Sportverein ''Taekwondo Herringen''<ref name="wade-2020-12">[https://www.wa.de/hamm/pro-hamm-chef-cevdet-guerle-unter-betrugsverdacht-vorwuerfe-chatverlaeufe-strafanzeige-90122799.html Frank Lahme: „Gürle unter Betrugsverdacht: Harte Vorwürfe, Chatverläufe, Strafanzeige“ in: Wa.de vom 7. Dezember 2020]</ref> und später am [[Märkisches Gymnasium|Märkischen Gymnasium]]<ref name="wade-2022-04"/> Namenslisten verteilt haben, auf denen überwiegend türkische (Erst-)Wähler ihren Namen, ihr Geburtsdatum<ref name="wade-2020-09">[https://www.wa.de/hamm/schummelvorwuerfe-mit-wahlunterlagen-gegen-pro-hamm-was-wusste-guerle-90035925.html Frank Lahme: „Wahl-Schummelvorwürfe gegen Pro Hamm - Was wusste Gürle?“ in: Wa.de vom 3. September 2020]</ref> und ihre Wahlscheinnummer<ref name="wade-2020-12"/> preisgeben sollten. Der Zweck der Listen soll den Angesprochenen nicht (oder nicht immer) bewusst gewesen sein. So glaubten einige offenbar, bloß an einer Umfrage teilzunehmen.<ref name="wade-2020-09"/>  


Mithilfe der so erlangten Daten der Betroffenen war es möglich, eine Einwilligung zur Anforderung von Briefwahlunterlagen und zu deren Zustellung an Personen aus dem Umfeld von Pro Hamm vorzutäuschen. So wäre es theoretisch möglich gewesen, dass Dritte die Stimmzettel im Namen der jungen Wähler ausfüllen und absenden. Um den Jugendlichen zu verdeutlichen, welche Nummer benötigt wurde, soll auch die Wahlbenachrichtigung eines Pro Hamm-Mitglieds gezeigt worden sein. Gürle soll dieses Mitglied nach deren Aussage selbst im August 2020 um ein Foto ihrer Benachrichtigung gebeten haben.<ref name="wade-2020-12"/>  
Mithilfe der so erlangten Daten der Betroffenen war es möglich, einen Antrag auf Briefwahl zu stellen und die Einwilligung zur Zustellung der Wahlunterlagen an die Adresse einer Person aus dem Umfeld von Pro Hamm vorzutäuschen. So wäre es theoretisch möglich gewesen, dass Dritte die Stimmzettel im Namen der jungen Wähler ausfüllen und absenden. Um den Jugendlichen zu veranschaulichen, welche Nummer angegeben werden sollte, soll teils auch die Wahlbenachrichtigung eines Pro Hamm-Mitglieds gezeigt worden sein. Gürle soll dieses Mitglied selbst im August 2020 um ein Foto ihrer Benachrichtigung gebeten haben.<ref name="wade-2020-12"/>  


Zur Koordination des Vorgehens soll es nach Erkenntnissen des WA zudem eine WhatsApp-Gruppe „Briefwahl“ gegeben haben, in der Namen von hunderten (Erst-)Wählern aufgelistet gewesen sein sollen. Die Mitglieder des Chats sollen sich dort darüber ausgetauscht haben, für welche der aufgelisteten Personen schon Briefwahl beantragt wurde.<ref name="wade-2022-04"/> Auch Nachfragen von Angesprochenen wurden hier offenbar beantwortet.<ref name="wade-2020-12"/>
Zur Koordination des Vorgehens soll es nach Erkenntnissen des WA zudem eine WhatsApp-Gruppe „Briefwahl“ gegeben haben, in der Namen von hunderten (Erst-)Wählern aufgelistet gewesen sein sollen. Die Mitglieder des Chats sollen sich dort darüber ausgetauscht haben, für welche der aufgelisteten Personen schon Briefwahl beantragt wurde.<ref name="wade-2022-04"/> Auch Nachfragen von Angesprochenen wurden hier offenbar beantwortet.<ref name="wade-2020-12"/>
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