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Amoklauf an der Hochschule Hamm-Lippstadt: Unterschied zwischen den Versionen

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Die an der Wange verletzte 22-jährige Studentin war zum [[14. Juni]] ebenfalls aus dem Krankenhaus entlassen. Die zweite Studentin im selben Alter war mittlerweile von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt worden. Der genaue Zeitpunkt ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus wurde nicht bekannt.<ref>[https://www.lippewelle.de/artikel/messerattacke-in-hamm-wuest-bei-gedenkveranstaltung-1337482.html Radio Lippewelle Hamm/lippewelle.de vom 14. Juni 2022]</ref>
Die an der Wange verletzte 22-jährige Studentin war zum [[14. Juni]] ebenfalls aus dem Krankenhaus entlassen. Die zweite Studentin im selben Alter war mittlerweile von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt worden. Der genaue Zeitpunkt ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus wurde nicht bekannt.<ref>[https://www.lippewelle.de/artikel/messerattacke-in-hamm-wuest-bei-gedenkveranstaltung-1337482.html Radio Lippewelle Hamm/lippewelle.de vom 14. Juni 2022]</ref>


== Beschuldigter ==  
== Täter ==  
Markus R., der Beschuldigte, war zum Tatzeitpunkt 34 Jahre alt und in Hamm Student der Wirtschaftspsychologie. Er stammte ursprünglich aus Telgte<ref name="WA_de_06-13">[https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/amoktat-an-hshl-hamm-waffen-von-taeter-erst-kurz-vor-bluttat-gekauft-so-geht-es-opfern-91608032.html Wa.de vom 13. Juni 2022]</ref> und lebte zum Zeitpunkt der Tat in einem Studentenwohnheim gegenüber der Hochschule. Er litt nach Auffassung der Anklagevertretung und der eingeholten Gutachten<ref name="WAde-23-01-06"/> unter einer paranoiden Schizophrenie, die umgangssprachlich auch „Verfolgungswahn“ genannt wird. So glaubte er, ein „Clan“ verfolge ihn systematisch, höre ihn ab, filme ihn und wolle ihn töten. Auch seine Opfer sowie weitere Personen im Umfeld der HSHL gehörten seiner Auffassung nach zu der Gruppierung, die ihn verfolge.<ref name="WAde-2022-07-18">[https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/messerangriff-an-hochschule-hshl-in-hamm-schizophrener-taeter-wollte-toeten-91673386.html Wa.de vom 18. Juli 2022]</ref> R. sprach auch bei Gericht davon, dass er weiterhin verfolgt sei.
Markus R., der Täter, war seinerzeit 34 Jahre alt und in Hamm Student der Wirtschaftspsychologie. Er stammte ursprünglich aus Telgte<ref name="WA_de_06-13">[https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/amoktat-an-hshl-hamm-waffen-von-taeter-erst-kurz-vor-bluttat-gekauft-so-geht-es-opfern-91608032.html Wa.de vom 13. Juni 2022]</ref> und lebte zum Zeitpunkt der Tat in einem Studentenwohnheim gegenüber der Hochschule. Er litt nach Auffassung der Anklagevertretung und der eingeholten Gutachten<ref name="WAde-23-01-06"/> unter einer paranoiden Schizophrenie, die umgangssprachlich auch „Verfolgungswahn“ genannt wird. So glaubte er, ein „Clan“ verfolge ihn systematisch, höre ihn ab, filme ihn und wolle ihn töten. Auch seine Opfer sowie weitere Personen im Umfeld der HSHL gehörten seiner Auffassung nach zu der Gruppierung, die ihn verfolge.<ref name="WAde-2022-07-18">[https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/messerangriff-an-hochschule-hshl-in-hamm-schizophrener-taeter-wollte-toeten-91673386.html Wa.de vom 18. Juli 2022]</ref> R. sprach auch bei Gericht davon, dass er weiterhin verfolgt sei.
<!-- R. soll vor der Tat versucht haben, sich an einer Mauer am Kopf selbst zu verletzen. Er wurde in die psychiatrische Abteilung des [[Marienhospital]]s eingewiesen und nach mehrfacher Untersuchung durch Therapeuten und Ärzte am Tattag regulär entlassen.<ref>[https://www.wa.de/hamm/amoklauf-an-der-hshl-hochschule-hamm-vermeidbar-quaelende-fragen-und-suche-antworten-polizei-marienhospital-psychiatrie-91615109.html Wa.de vom 17. Juni 2022]</ref>  
<!-- R. soll vor der Tat versucht haben, sich an einer Mauer am Kopf selbst zu verletzen. Er wurde in die psychiatrische Abteilung des [[Marienhospital]]s eingewiesen und nach mehrfacher Untersuchung durch Therapeuten und Ärzte am Tattag regulär entlassen.<ref>[https://www.wa.de/hamm/amoklauf-an-der-hshl-hochschule-hamm-vermeidbar-quaelende-fragen-und-suche-antworten-polizei-marienhospital-psychiatrie-91615109.html Wa.de vom 17. Juni 2022]</ref>  


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