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* Am [[8. Dezember]] beginnt vor dem Dortmunder Schwurgericht der Prozess gegen Markus R., den des Amoklaufs an der HSHL Angeklagten. Es sind zunächst acht Sitzungstermine angesetzt. Es findet kein herkömmlicher Mordprozess statt, sondern ein von der Staatsanwaltschaft beantragtes Sicherungsverfahren mit dem Ziel der dauerhaften Unterbringung in einer forensisch-psychiatrischen Klinik. R. räumt die Tat am 14. Dezember bei Gericht ein und äußert sein Bedauern. Er bekräftigt, dass sein Motiv darin bestanden habe, dass er Rache an einem „Clan“ nehmen wollte, von dem er sich verfolgt gefühlt und der ihn abgehört und gefilmt haben soll. Dieser Clan soll nach seiner Auffassung auch in die psychiatrische Klinik hineingewirkt haben, in der er sich kurz vor der Tat befand, weshalb er sich selbst entlassen habe. Auf die Nachfrage der Staatsanwältin, ob er noch heute an die Existenz dieses Clans glaubt, antwortet er: „Auf jeden Fall“.<ref>[https://www.wa.de/hamm/hshl-amoklauf-hamm-angreifer-spricht-vor-gericht-wollte-rache-91975810.html Martin von Braunschweig: „HSHL-Amoklauf: Jetzt spricht der Angreifer – ‚Wollte Rache’“ in: Wa.de vom 14. Dezember 2022]</ref>  
* Am [[8. Dezember]] beginnt vor dem Dortmunder Schwurgericht der Prozess gegen Markus R., den des Amoklaufs an der HSHL Angeklagten. Es sind zunächst acht Sitzungstermine angesetzt. Es findet kein herkömmlicher Mordprozess statt, sondern ein von der Staatsanwaltschaft beantragtes Sicherungsverfahren mit dem Ziel der dauerhaften Unterbringung in einer forensisch-psychiatrischen Klinik. R. räumt die Tat am 14. Dezember bei Gericht ein und äußert sein Bedauern. Er bekräftigt, dass sein Motiv darin bestanden habe, dass er Rache an einem „Clan“ nehmen wollte, von dem er sich verfolgt gefühlt und der ihn abgehört und gefilmt haben soll. Dieser Clan soll nach seiner Auffassung auch in die psychiatrische Klinik hineingewirkt haben, in der er sich kurz vor der Tat befand, weshalb er sich selbst entlassen habe. Auf die Nachfrage der Staatsanwältin, ob er noch heute an die Existenz dieses Clans glaubt, antwortet er: „Auf jeden Fall“.<ref>[https://www.wa.de/hamm/hshl-amoklauf-hamm-angreifer-spricht-vor-gericht-wollte-rache-91975810.html Martin von Braunschweig: „HSHL-Amoklauf: Jetzt spricht der Angreifer – ‚Wollte Rache’“ in: Wa.de vom 14. Dezember 2022]</ref>  
* Die Stadt Hamm gibt am [[15. Dezember]] bekannt, dass zum 1. April 2023 ein Monatsticket (HammTicket) für den Nahverkehr für 29 Euro eingeführt wird. Schüler und Azubis fahren ab diesem Zeitpunkt mit dem MaxiTicket kostenlos.
* Die Stadt Hamm gibt am [[15. Dezember]] bekannt, dass zum 1. April 2023 ein Monatsticket (HammTicket) für den Nahverkehr für 29 Euro eingeführt wird. Schüler und Azubis fahren ab diesem Zeitpunkt mit dem MaxiTicket kostenlos.
* Zu einer extrem ungewöhnlichen Bombenentschärfung kommt es am [[19. Dezember]] im [[Erlebensraum Lippeaue]]. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes müssen einen 500 Kilogramm schweren Weltkriegs-Blindgänger kontrolliert sprengen, da dieser aufgrund seines schlechten Zustandes nicht wie üblich entschärft werden kann. In einem Radius von rund 650 Metern, werden circa 1.500 Personen evakuiert. Für die sichere Sprengung müssen rund 140 Tonnen Sand mit Lkws in den Erlebensraum gebracht werden. Über den eigentlichen Fundort der Bombe wird eine fünf Meter hohe Deckschicht mit Sand angehäuft, der von LKWs, mit Begleitung der Polizei, von [[Herringen]] aus über die [[Fährstraße]] ans Ziel gebracht wird. Die Sprengung selbst findet gegen 21:10 Uhr statt. Offizielle Entwarnung gibt es um 21:21 Uhr, als die Bombe ohne Probleme entschärft ist. Insgesamt sind mehr als 140 Einsatzkräfte im Einsatz. Der Blindgänger war der einzig verbliebene in dem Gebiet.  
* Zu einer extrem ungewöhnlichen Bombenentschärfung kommt es am [[19. Dezember]] im [[Erlebensraum Lippeaue]]. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes müssen einen 500 Kilogramm schweren Weltkriegs-Blindgänger kontrolliert sprengen, da dieser aufgrund seines schlechten Zustandes nicht wie üblich entschärft werden kann. In einem Radius von rund 650 Metern, werden circa 1.500 Personen evakuiert. Für die sichere Sprengung müssen rund 140 Tonnen Sand mit LKWs in den Erlebensraum gebracht werden. Über den eigentlichen Fundort der Bombe wird eine fünf Meter hohe Deckschicht mit Sand angehäuft, der von LKWs, mit Begleitung der Polizei, von [[Herringen]] aus über die [[Fährstraße]] ans Ziel gebracht wird. Die Sprengung selbst findet gegen 21:10 Uhr statt. Offizielle Entwarnung gibt es um 21:21 Uhr, als die Bombe ohne Probleme entschärft ist. Insgesamt sind mehr als 140 Einsatzkräfte im Einsatz. Der Blindgänger war der einzig verbliebene in dem Gebiet.  


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