Bundesstraße 63n: Unterschied zwischen den Versionen

K
(Aktualisiert)
Zeile 30: Zeile 30:
Seit Februar [[2022]] finden ergänzend „faunastische Kartierungen“ statt. Das Gutachterbüro Lindschulte (Nordhorn) nimmt in diesem Zuge über den Jahresverlauf an ca. 20 Terminen Stichproben zur Beschaffenheit und Entwicklung der Tierwelt (Fauna) im geplanten Baugebiet. Dies umfasst vor allem die Ermittlung der Arten von Tieren (etwa Fledermäusen und Vögeln), die hier vorkommen, und wird in das Umweltverträglichkeitsgutachten einfließen.<ref> [https://cms.strassen.nrw.de/de/presse/meldungen/meldung/b63n-untersuchungen-fuer-die-b63n-in-hamm-beginnen.html Straßen NRW/Pressemitteilung der Stadt Hamm vom 21. Februar 2022]</ref>
Seit Februar [[2022]] finden ergänzend „faunastische Kartierungen“ statt. Das Gutachterbüro Lindschulte (Nordhorn) nimmt in diesem Zuge über den Jahresverlauf an ca. 20 Terminen Stichproben zur Beschaffenheit und Entwicklung der Tierwelt (Fauna) im geplanten Baugebiet. Dies umfasst vor allem die Ermittlung der Arten von Tieren (etwa Fledermäusen und Vögeln), die hier vorkommen, und wird in das Umweltverträglichkeitsgutachten einfließen.<ref> [https://cms.strassen.nrw.de/de/presse/meldungen/meldung/b63n-untersuchungen-fuer-die-b63n-in-hamm-beginnen.html Straßen NRW/Pressemitteilung der Stadt Hamm vom 21. Februar 2022]</ref>


Im Zusammenhang mit den Planungen Zum Bau der K 35n tagte Ende September 2022 ein Arbeitskreis der Unteren Naturschutzbehörde und von Naturschutzvereinen, um mögliche Korridore festzulegen.<ref name="WAde-22-10-12"/>
Im Zusammenhang mit den Planungen zum Bau der K 35n tagte Ende September 2022 ein Arbeitskreis der Unteren Naturschutzbehörde und von Naturschutzvereinen, um mögliche Korridore festzulegen.<ref name="WAde-22-10-12"/>


Erste Ergebnisse der Umweltstudien für die B 63n sind für das Frühjahr 2023 zu erwarten. Diese betreffen jedoch nur den Südabschnitt zwischen Bönen und dem Rangierbahnhof. Für den Nordteil der Trasse (bis zur Innenstadt) sollen die notwendigen Gutachten nach Ausschreibung bis Ende 2022 beauftragt werden.<ref name="WAde-22-10-12"/>
Erste Ergebnisse der Umweltstudien für die B 63n sind für das Frühjahr 2023 zu erwarten. Diese betreffen jedoch nur den Südabschnitt zwischen Bönen und dem Rangierbahnhof. Für den Nordteil der Trasse (bis zur Innenstadt) sollen die notwendigen Gutachten nach Ausschreibung bis Ende 2022 beauftragt werden.<ref name="WAde-22-10-12"/>


Nach Berichten des WA wird mit dem Abschluss der Vorplanungen nicht vor 2024 oder 2025 gerechnet und der Genehmigung nicht vor 2028 oder 2029. Nach dem Planfeststellungsverfahren (2028–2032) soll der Bau dann von 2033 bis 2039 stattfinden und die Freigabe zwischen 2038 (Südabschnitt bzw. durch Wiescherhöfen) und 2039 (Nordabschnitt bzw. durch Mitte zum Hafen).<ref name="WA-de_21-12-12" />
Nach Berichten des WA wird mit dem Abschluss der Vorplanungen nicht vor 2024 oder 2025 gerechnet und der Genehmigung nicht vor 2028 oder 2029. Nach dem Planfeststellungsverfahren (2028 bis 2032) soll der Bau dann von 2033 bis 2039 stattfinden und die Freigabe zwischen 2038 (Südabschnitt bzw. durch Wiescherhöfen) und 2039 (Nordabschnitt bzw. durch Mitte zum Hafen).<ref name="WA-de_21-12-12" />


Für die geplante Revitalisierung des [[Rangierbahnhof]]s als „[[Multi-Hub Westfalen]]“, einem tri-modalen Güterdrehkreuz von Straße, Schiene und Wasserwegen, gilt die B 63n als wünschenswert.
Für die geplante Revitalisierung des [[Rangierbahnhof]]s als „[[Multi-Hub Westfalen]]“, einem tri-modalen Güterdrehkreuz von Straße, Schiene und Wasserwegen, gilt die B 63n als wünschenswert.