Juden in Hamm: Unterschied zwischen den Versionen

Zeile 138: Zeile 138:
Von den drei jüdischen Ärzten, die 1933 in Hamm praktizierten, emigrierte Dr. Paul Löwenstein 1936 in die USA. Dr. Max Mündheim verstarb im Jahr 1940. Dr. Josef Kleinstraß war ab 1940 einziger Arzt für seine jüdischen Mitmenschen in Hamm.<ref> vgl. Diethard Aschoff: Hamm. In: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Arnsberg. Hrsg. v. Frank Göttmann. E-Book: Münster 2021. S. 397 </ref>
Von den drei jüdischen Ärzten, die 1933 in Hamm praktizierten, emigrierte Dr. Paul Löwenstein 1936 in die USA. Dr. Max Mündheim verstarb im Jahr 1940. Dr. Josef Kleinstraß war ab 1940 einziger Arzt für seine jüdischen Mitmenschen in Hamm.<ref> vgl. Diethard Aschoff: Hamm. In: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Arnsberg. Hrsg. v. Frank Göttmann. E-Book: Münster 2021. S. 397 </ref>


[[1939]] kam es zu ersten Verhaftungen und Deportationen jüdischer Gemeindemitglieder.
Im Jahr 1938 kam es in Hamm durch die sogenannte "Polenaktion" zur Zwangsmigration.  So wurden Fischel Waynstein und Manes Aron am 28. Oktober 1938 aus Deutschland ausgewiesen. Zudem war die Familie Reicher freiwillig nach Polen zurückgekehrt. Die gesamte Familie mit einer einzigen Ausnahme fiel später dem Holocaust zum Opfer. <ref> vgl. Diethard Aschoff: Hamm. In: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Arnsberg. Hrsg. v. Frank Göttmann. E-Book: Münster 2021. S. 397 </ref>


Im Jahre [[1940]] retteten sich etwa 200 bis 300 Hammer Juden durch Flucht ins Ausland.
Im Jahre [[1940]] retteten sich etwa 200 bis 300 Hammer Juden durch Flucht ins Ausland.
78.624

Bearbeitungen