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Die '''St. Liborius-Gemeinde''' war eine katholische Kirchengemeinde in [[Wiescherhöfen]]. Zu ihr gehörten die [[St. Liborius|Liboriuskirche]] auf dem [[Daberg]] und die Kirche [[St. Paulus]] in [[Lohauserholz]]. | Die '''St. Liborius-Gemeinde''' war eine katholische Kirchengemeinde in [[Wiescherhöfen]]. Zu ihr gehörten die [[St. Liborius|Liboriuskirche]] auf dem [[Daberg]] und die Kirche [[St. Paulus]] in [[Lohauserholz]]. | ||
== Geschichte der Kirchengemeinde == | |||
Über die Anfänge der St. Liborius-Gemeinde berichtet Kruse wie folgt: <ref> Rüdiger Hans Kruse: Unser Daberg im Hammer Westen. O.O. 2021. S. 70-71 </ref> | |||
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Ursprünglich gehörten sämtliche Ortsteile Wiescherhöfens zur Pfarrei St. Marien. Nach dem ersten Weltkrieg [...] baute der Ruhrsiedlungsverband auf dem Daberg eine Bergmannsiedlung, die Westfälische Drahtindustrie (WDI) erstellte für ihre Werksangehörigen südlich der Bundesstraße auf dem Kleikampschen Hof eine Reihe von Siedlungshäusern. Für diesen Bezirk, Daberg-Geist-Lohauserholz, wurde bald ein kirchliches Zentrum notwendig. Die Erzbischöfliche Behörde genehmigte den Antrag auf Neugründung eines Seelsorgbezirks. | |||
1931 entstand mit Erlaubnis des Erzbischofs von Paderborn St. Liborius als Pfarrvikarie von St. Marien. Zur Filialgemeinde gehörten die Bereiche Daberg, Geist und Lohauserholz. Ein Kirchbauverein begann, trotz der schlechten Zeiten mit Erfolg, Mittel zu sammeln. Es folgte daraufhin die Genehmigung zum Bau einer Kirche auf dem Daberg. Im August 1932 wurde der Grundstein gelegt. Am 8. April 1933 wurde die neue Kirche feierlich eingesegnet und am 19. Mai 1935 von Erzbischof Dr. Caspar Klein auf den Schutzpatron der Erzdiözese Paderborn, den Heiligen Liborius, geweiht. | |||
1938 übernahm Pfarrer Albert Spieker den Pfarrbezirk. Mit dem 1.5.1942 wurde die Vikarie St. Liborius auf dem Daberg als Filialgemeinde mit eigener Vermögensverwaltung eingerichtet. | |||
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Am 1. Januar 2012 fusionierte die St. Liborius-Gemeinde zusammen mit [[St. Bonifatius-Gemeinde|St. Bonifatius]] und [[Kirchengemeinde St. Josef|St. Josef]] zur ''[[St. Laurentius-Gemeinde]]''. Die Kirchen der Gemeinden werden ihre Namen behalten.<ref>[[Westfälischer Anzeiger]] 23. August 2011</ref> | Am 1. Januar 2012 fusionierte die St. Liborius-Gemeinde zusammen mit [[St. Bonifatius-Gemeinde|St. Bonifatius]] und [[Kirchengemeinde St. Josef|St. Josef]] zur ''[[St. Laurentius-Gemeinde]]''. Die Kirchen der Gemeinden werden ihre Namen behalten.<ref>[[Westfälischer Anzeiger]] 23. August 2011</ref> | ||