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'''Balthasar von Galen''', Herr zu Hohenover, geb. um 1573, gest. 1634, vermählt mit 1. Ann v. Korff, 2. Maria v. Galen. Aus einer Handschrift im Soester Archiv (vgl. Stein, S. 20) geht folgendes hervor: | '''Balthasar von Galen''', Herr zu Hohenover, geb. um 1573, gest. 1634, vermählt mit 1. Ann v. Korff, 2. Maria v. Galen. Aus einer Handschrift im Soester Archiv (vgl. Stein, S. 20) geht folgendes hervor: | ||
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Balthasar v. Galen hatte von seinem Vater Gerd. v. Galen viele Schulden geebt, dazu selbst weitere gemacht, wozu der Dreißigjährige Krieg wohl das meiste beigetragen haben mag. Nach Balthasars Tod wurde eine Versammlung der Gläubiger anberaumt. Balthasars Kinder fordertenvorab das ihnen gesetzlich zustehende Erbe. Balthasars Schwiegersohn Major Johann Gerhard Schilling nahm sich 1644 das Gut, jagte alle Gläubiger, in deren Hände das Gut zwischenzeitlich gekommen war, davon und gab den Pächtern Anweisungen, wurde aber durch Strafbefehl angeahlten, den Gläubigern die gerichtlich eingesetzte Sühne zu belassen. Als der Major starb, und die Witwe das Gut nicht halten konnte, verkaufte sie ihren Anteil an den Obristen Franz von Bodelschwingh, Kommandant zu Hamm und Herr zu Ickern, desgleichen ihre Geschwister, sod ass dieser 1666 Herr zu Hohenover wurde. Er starb bereits 1667. Seine Witwe hatte eine Tochter Anna Lucin von Bodelschwingh, die mit Gustav gerhard von Hanken, Hessen-Casselschem Geheimen Rat und Oberamtmann zu Schmalkalden, verheiratet war. Diese Tochter verkaufte das Gut 1700 an Herrn Johann Caspar von Nehem, Herr zu Vogelhoff in Norddinker (Diese Angabe aus der hier als Quelle benutzten Soester Handschrift ist offenbar nicht ganz zutreffend, vgl. unten). | |||
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'''Johann Gerhard von Schilling, geb. um 1590, gest. vor 1666, vermählt mit Maria von Galen, Tochter des Balthasar v. Galen. | |||
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