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1793 Franzosen in Hamm (Buch): Unterschied zwischen den Versionen

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Real und beklemmend ist der historische Hintergrund, vor dem sich diese Geschichte entfaltet. Das sind die französische Revolution und die Auswirkungen der von Paris ausgehenden historischen Prozesse auf eine eher ländlich geprägte Kleinstadt, deren Bewohner ohne ihr Dazutun, ja ohne jegliches aktives Mitwirken unerwartet in den Strudel politischer Ereignisse gezogen werden.</blockquote>
Real und beklemmend ist der historische Hintergrund, vor dem sich diese Geschichte entfaltet. Das sind die französische Revolution und die Auswirkungen der von Paris ausgehenden historischen Prozesse auf eine eher ländlich geprägte Kleinstadt, deren Bewohner ohne ihr Dazutun, ja ohne jegliches aktives Mitwirken unerwartet in den Strudel politischer Ereignisse gezogen werden.</blockquote>
In einem Bericht des Westfälischen Anzeigers zu dem Buch ist zu lesen:<ref> Frank Osiewacz: Franzosenstellen Hamm auf den Kopg. Westfälischer Anzeiger vom 24. März 2021 </ref>
<blockquote>
In ihrem Commic "1793 - Franzosen in Hamm" erzählen die Künstlerin Martine Mallet und Rainer Haberkern, ehemaliger Fachleiter Französisch am Studienseminar in Hamm, wie das westfälische Städtchen in die Wirren der Revolution geriet und für kurze Zeit zur Bühne der Weltgeschichte wurde.
Es waren niemand geringe als die späteren Könige Ludwig XVIII. (1814-1824) und sein Bruder, König Karl X. (1824-1830), denen auf ihrer Flucht vor den revolutionären auf Geheiß des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II in Hamm Asyl gewährt wurde. Am 7. Dezember trafen die ersten französischen Adligen ein. Für die folgenden eindreiviertel Jahre bis August 1794 sollten sie das beschauliche Provinzleben ordentlich durcheinanderwirbeln.
[...]
Teils als klassisches Sprechblasen-Comic, teils in großformatigen, Collagen-artigen Bildern lässt Martine Mallet das Leben jener Zeit am Auge des Betrachters vorbeiziehen.
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[[Kategorie:Bücher]]
[[Kategorie:Bücher]]

Version vom 14. Juli 2022, 16:02 Uhr

1793 Franzosen in Hamm
1793 Franzosen in Hamm (Cover)
Untertitel Eine kleine Bildgeschichte von Martine Mallet
Autor Design und Illustration: Martine Mallet; Text: Rainer Haberkorn; wissenschaftliche Beratung: Dr. Maria Perrefort
Herausgeber Verein zur Förderung des Martin-Luther-Viertels e.V.
Erscheinungsjahr 2021
Umfang 40 Seiten
Preis EUR 12,00
Stand der Daten 14.07.2022

Aus dem Vorwort:

Diese „bande dessinée“ ist ein Mix , eine phantasievolle Geschichte mit einem realen Hintergrund, weil die im Auftakt präsentierten imaginären Personen wie Willi Meute oder Fritz Paulfraut gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Hamm tatsächlich so gelebt und gehandelt, gedacht und gefühlt haben könnten.

Real und beklemmend ist der historische Hintergrund, vor dem sich diese Geschichte entfaltet. Das sind die französische Revolution und die Auswirkungen der von Paris ausgehenden historischen Prozesse auf eine eher ländlich geprägte Kleinstadt, deren Bewohner ohne ihr Dazutun, ja ohne jegliches aktives Mitwirken unerwartet in den Strudel politischer Ereignisse gezogen werden.

In einem Bericht des Westfälischen Anzeigers zu dem Buch ist zu lesen:[1]

In ihrem Commic "1793 - Franzosen in Hamm" erzählen die Künstlerin Martine Mallet und Rainer Haberkern, ehemaliger Fachleiter Französisch am Studienseminar in Hamm, wie das westfälische Städtchen in die Wirren der Revolution geriet und für kurze Zeit zur Bühne der Weltgeschichte wurde.

Es waren niemand geringe als die späteren Könige Ludwig XVIII. (1814-1824) und sein Bruder, König Karl X. (1824-1830), denen auf ihrer Flucht vor den revolutionären auf Geheiß des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II in Hamm Asyl gewährt wurde. Am 7. Dezember trafen die ersten französischen Adligen ein. Für die folgenden eindreiviertel Jahre bis August 1794 sollten sie das beschauliche Provinzleben ordentlich durcheinanderwirbeln.

[...]

Teils als klassisches Sprechblasen-Comic, teils in großformatigen, Collagen-artigen Bildern lässt Martine Mallet das Leben jener Zeit am Auge des Betrachters vorbeiziehen.

  1. Frank Osiewacz: Franzosenstellen Hamm auf den Kopg. Westfälischer Anzeiger vom 24. März 2021