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== Ereignisse == | == Ereignisse == | ||
* Die Stadt Hamm gibt Kriegsgeld in Form von Zinkmünzen heraus. | |||
* Am 6. August geben [[Stadtverordnetenversammlung]] und [[Magistrat]] der Stadt Hamm in Anerkennung der Verdienste von [[Richard Matthaei]] - zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum -, die er sich um das Zustandekommen der Ringanlagen erworben hat, dem Platz, an dem die damalige [[Hindenburgstraße]] in den [[Kaiser-Wilhelm-Ring]] einmündete, den Namen [[Richard-Matthaei-Platz]]. | * Am 6. August geben [[Stadtverordnetenversammlung]] und [[Magistrat]] der Stadt Hamm in Anerkennung der Verdienste von [[Richard Matthaei]] - zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum -, die er sich um das Zustandekommen der Ringanlagen erworben hat, dem Platz, an dem die damalige [[Hindenburgstraße]] in den [[Kaiser-Wilhelm-Ring]] einmündete, den Namen [[Richard-Matthaei-Platz]]. | ||
== Verwaltung == | == Verwaltung == | ||
* Der Amtmann von [[Heessen]], [[Rudolf Müller]], tritt nach 30jähriger Diensttätigkeit am 31. Juli in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Gerichtsreferendar a.D. Hans Gogrewe.<ref>Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 280</ref> | * Der Amtmann von [[Heessen]], [[Rudolf Müller]], tritt nach 30jähriger Diensttätigkeit am 31. Juli in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Gerichtsreferendar a.D. Hans Gogrewe.<ref>Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 280</ref> | ||
== Wirtschaft == | |||
* Die Deutsche Gartenstadtgesellschaft bereitet in Hamm die Gründung eine gemeinnützigen Baugesellschaft vor, wobei insbesondere [[Emil Löhnberg|Dr. Emil Löhnberg]] aktiv wird. Gründungsgeschäftsführer der [[HGB|Hammer gemeinnützigen Baugesellschaft mbH]] sind der Rechtsanwalt Dr. Schneider und der Stadtbaumeister Förster. <ref> [https://www.hgb-hamm.de/unternehmen/hgb-100-jahre-chronik/ Die HGB Chronik 1917 bis heute], zuletzt besucht am 28.04.2022 </ref> | |||
== Bergbau == | == Bergbau == | ||
* Auf der [[Zeche de Wendel]] erreicht der Schacht Robert die 5. Sohle. <ref> Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 16</ref> | * Auf der [[Zeche de Wendel]] erreicht der Schacht Robert die 5. Sohle. <ref> Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 16</ref> | ||
* Die Jahresproduktion der [[Zeche de Wendel]] beträgt 348.186 t Steinkohle. <ref>Michael Rost: Chronik des Bergwerks Heinrich Robert 1901-2001.100 Jahre Heinrich Robert. Bergbau in Hamm. O.O. o.J.</ref> | * Die Jahresproduktion der [[Zeche de Wendel]] beträgt 348.186 t Steinkohle. <ref>Michael Rost: Chronik des Bergwerks Heinrich Robert 1901-2001.100 Jahre Heinrich Robert. Bergbau in Hamm. O.O. o.J.</ref> | ||
* Die [[Zeche Radbod]] übernimmt die Gasversorgung für die Stadt Hamm. Das städtische Gaswerk wird stillgelegt. | * Die [[Zeche Radbod]] übernimmt die Gasversorgung für die Stadt Hamm. Das städtische Gaswerk wird stillgelegt. Darüber hinaus wird am [[27. November]] eine Ferngasleitung von Radbod nach Münster in Betrieb genommen. <ref> vgl. [[:Datei:Ferngasleitung Radbod Münster - Minden-Lübbecker Kreisblatt. 62. Jahrgang. Nr. 284 vom 04-12-1917.jpg|Minden-Lübbecker Kreisblatt. 62. Jahrgang. Nr. 284 vom 4.12.1917]] </ref> | ||
== Verkehr == | == Verkehr == | ||
* Am 4. August wird das zweite Teilstück der Straßenbahnlinie 4 Richtung Bockum-Hövel eingweiht. Es führt von der [[Münsterstraße]] bis zur Zeche Radbod.<ref>100 Jahre Stadtwerke Hamm/Westf. 1858-1958. Hamm 1958. S. 38</ref> | * Am 4. August wird das zweite Teilstück der Straßenbahnlinie 4 Richtung Bockum-Hövel eingweiht. Es führt von der [[Münsterstraße]] bis zur Zeche Radbod.<ref>100 Jahre Stadtwerke Hamm/Westf. 1858-1958. Hamm 1958. S. 38</ref> | ||
* Am 3. Dezember ereignet sich ein schweres [[Zugunglück vom 3. Dezember 1917|Zugunglück]] auf der Strecke zwischen Heessen und Östrich (Ahlen). Besonders schwer traf es dabei einen Gefangenentransportzug mit italienischen Soldaten. | * Am [[3. Dezember]] ereignet sich ein schweres [[Zugunglück vom 3. Dezember 1917|Zugunglück]] auf der Strecke zwischen Heessen und Östrich (Ahlen). Besonders schwer traf es dabei einen Gefangenentransportzug mit italienischen Soldaten. Nach amtlichen Angaben werden 35 Insassen des Gefangenentransports getötet, davon ein Zugbeamter, acht deutsche Begleitsoldaten und 26 Kriegsgefangene. Zusätzlich werden 45 Mann verletzt. Die verletzten Personen werden in Krankenhäusern in Hamm untergebracht. | ||
* Am [[9. Dezember]] ereignet sich ein weiteres Zugunglück bei Hamm. In Wiescherhöfen entgleist auf der [[Hamm-Osterfelder Bahn|Strecke Hamm–Osterfeld]] ein Güterzug. Zwei Gleise der Strecke werden so schwer beschädigt, dass sie gesperrt werden müssen. Der Personenverkehr kann auf der Strecke nach [[Pelkum]] aufrechterhalten werden, der Güterverkehr muss umgeleitet werden.<ref>vgl. [[:Datei:Bielefelder General-Anzeiger. 18. Jahrgang. Nr. 291 vom 12-12-1917.jpg|Bielefelder General-Anzeiger. 18. Jahrgang. Nr. 291 vom 12.12.1917]] </ref> | |||
== Kultur == | == Kultur == | ||