Maximare: Unterschied zwischen den Versionen

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=== 2000er-Jahre ===
=== 2000er-Jahre ===
Unmittelbar nach der Eröffnung offenbarten sich insbesondere in der Aquawelt zahlreiche Kinderkrankheiten, die erst durch konsequente Nachbesserungen abgestellt werden konnten, allen voran deutlich zu rutschige Fliesen. Über mehrere Monate blieben die Wege daher mit zahlreichen rutschfesten Matten ausgelegt. Eine groß angelegte nächtliche Überarbeitung der italienischen Fliesen bzw. deren Aufrauen brachte dann deutliche Verbesserungen. Über die Kosten der Nachbesserung entbrannte ein Rechtsstreit, der vor dem Dortmunder Landgericht geführt wurde. Der Streitwert lag im sechsstelligen Bereich und war noch bis ins Jahr 2011 nicht abgeschlossen.<ref name="wa20111111"/> Die Geschwindigkeiten des Wildwasserbachs und des Strömungskanals im Erlebnisbecken wurden im Laufe der Jahre ebenfalls reduziert.<ref>Subjektives Empfinden des Verfassers.</ref> Auch die 2005 im Sportbecken eingeführten ''Seabobs'', Highspeed-Wasserschlitten für Kinder, wurden wenig später vom TÜV Rheinland beanstandet und wieder abgeschafft.<ref name="wade23111"/>
Unmittelbar nach der Eröffnung offenbarten sich insbesondere in der Aquawelt zahlreiche Kinderkrankheiten, die erst durch konsequente Nachbesserungen abgestellt werden konnten, allen voran deutlich zu rutschige Fliesen. Über mehrere Monate blieben die Wege daher mit zahlreichen rutschfesten Matten ausgelegt. Eine groß angelegte nächtliche Überarbeitung der italienischen Fliesen bzw. deren Aufrauen brachte dann deutliche Verbesserungen. Über die Kosten der Nachbesserung entbrannte ein Rechtsstreit, der vor dem Dortmunder Landgericht geführt wurde. Der Streitwert lag im sechsstelligen Bereich und war noch bis ins Jahr 2011 nicht abgeschlossen.<ref name="wa20111111"/> Die Geschwindigkeiten des Wildwasserbachs und des Strömungskanals im Erlebnisbecken wurden im Laufe der Jahre ebenfalls reduziert.<ref>Subjektives Empfinden des Verfassers.</ref> Auch die 2005 im Sportbecken eingeführten ''Seabobs'', Highspeed-Wasserschlitten für Kinder und Jugendliche, die sowohl über als auch unter Wasser genutzt werden konnten, wurden wenig später vom TÜV Rheinland beanstandet und mussten wieder abgeschafft werden.<ref name="wade23111"/>


Seit 2007 verfügt das Maximare über den bei Kindern und Jugendlichen beliebten ''Aquatrack''. Der zunächst nur 21 m große Spaßparcours, der auf dem Sportbecken schwimmt, umfasst inzwischen die gesamten 50 m des Sportbeckens und wird in den Sommerferien aufgebaut.<ref name="wade23111"/> Ebenfalls 2007 wurde die einstige Sportsbar im Eingangsbereich zum Café Mare umgebaut und gastronomisch neu ausgerichtet.<ref name="wade23111"/>
Seit 2007 verfügt das Maximare über den bei Kindern und Jugendlichen beliebten ''Aquatrack''. Der zunächst nur 21 m große Spaßparcours, der auf dem Sportbecken schwimmt, umfasst inzwischen die gesamten 50 m des Sportbeckens und wird in den Sommerferien aufgebaut.<ref name="wade23111"/> Ebenfalls 2007 wurde die einstige Sportsbar im Eingangsbereich zum Café Mare umgebaut und gastronomisch neu ausgerichtet.<ref name="wade23111"/>


Das Maximare teilte sich bis Ende [[2008]] in die Bereiche ''Aquawelt'', ''Saunawelt'' und ''Wellnesswelt''. In der zweiten Hälfte des Jahres [[2008]] wurden umfangreiche Umbauarbeiten eingeleitet. Diese dienten der Umsetzung eines neuen Marketingkonzepts. Seit dem [[15. November]] [[2008]], dem fünften Geburtstag, wurden die bisherigen Bereiche ''Saunawelt'' und ''Wellnesswelt'' aufgegeben und durch ein neues Konzept ersetzt, bei dem Wellness und Sauna stärker miteinander verbunden wurden. Diese neue Sparte wurde unter dem Namen „Maximare Spa – Sauna & Wellness Resort“ angeboten. Gleichzeitig wurden Traditionelle Chinesische Massagen (TCM) eingeführt.<ref name="wade23111"/> Seit einer erneuten Restrukturierung treten die Bereiche Sauna und Wellness jedoch wieder getrennt auf.
==== Maximare Spa – Sauna & Wellness Resort (2008) ====
Das Maximare teilte sich bis Ende [[2008]] in die Bereiche ''Aquawelt'', ''Saunawelt'' und ''Wellnesswelt''. In der zweiten Hälfte des Jahres [[2008]] wurden umfangreiche Umbauarbeiten eingeleitet. Diese dienten der Umsetzung eines neuen Marketingkonzepts. Seit dem [[15. November]] [[2008]], dem fünften Geburtstag, wurden die bisherigen Bereiche ''Saunawelt'' und ''Wellnesswelt'' aufgegeben und durch ein neues Konzept ersetzt, bei dem Wellness und Sauna stärker miteinander verbunden wurden. Diese neue Sparte wurde unter dem Namen „Maximare Spa – Sauna & Wellness Resort“ angeboten.  


Der Saunabereich bestand ursprünglich aus einem etwa 2.000 m² großen Saunagarten, der die Seesauna, die Fegefeuersauna, die Lichtklangsauna, die Erdsauna, das HAMMAM und den Solesee umfasste. Mitte Dezember [[2008]] wurde die „Arena Mare“, eine Theatersauna mit multimedialen Inhalten, eröffnet. Sie bietet 100 Plätze.<ref name="flyer20"/> Gleichzeitig erweiterte sich dadurch auch der Saunagarten auf ca. 3.600 m². Das neue Spa-Konzept sollte seinen Abschluss im Frühjahr [[2009]] finden. Die einstige Aufguss-Sauna (Seesauna) wurde durch ein Ruhe- und Liegehaus ersetzt.<ref>[http://www.wa-online.de/topthemahammsolo/00_20081031070340_Maximare_in_Hamm_praesentiert_neues_Konzept.html ''Neues Vermarktungskonzept für Sauna und Wellness im Maximare'']. In: wa-online.de (verwaist).</ref> Die Wellnesswelt erhielt ein ''Sinnesbad'', eine Wohlfühl-Badewanne für Zwei.<ref name="wade23111"/>  
In der Saunawelt wurden Traditionelle Chinesische Massagen (TCM) eingeführt.<ref name="wade23111"/> Hierzu wurden die Solarienkabinen im Saunabereich zu TCM-Räumen umgebaut. Die Anwenderinnen kommen aus Dalian/China. Der Kontakt wurde durch die Stadt Hamm vermittelt. Inzwischen (Stand 2025) wurden die Behandlungen aus der Sauwelt in die Wellnesswelt ausgegliedert. Dazu wurden frühere Bürozimmer zu Anwendungsräumen umgebaut, die mit natürlichen Materialien wie Moos, Heu, Birke und Bambus gestaltet wurden. Zusätzlich wurde eine Quarzliege („Psammo“) angeschafft.<ref name="flyer20"/>
 
Der Saunabereich bestand ursprünglich aus einem etwa 2.000 m² großen Saunagarten, der die Seesauna, die Fegefeuersauna, die Lichtklangsauna, die Erdsauna, das HAMMAM und den Solesee umfasste. Mitte Dezember [[2008]] wurde die „Arena Mare“, eine Theatersauna mit multimedialen Inhalten, eröffnet. Sie bietet 100 Plätze.<ref name="flyer20"/> Gleichzeitig erweiterte sich dadurch auch der Saunagarten auf ca. 3.600 m². Das neue Spa-Konzept sollte seinen Abschluss im Frühjahr [[2009]] finden. Die einstige Aufguss-Sauna (Seesauna) wurde durch ein Ruhe- und Liegehaus ersetzt.<ref>[http://www.wa-online.de/topthemahammsolo/00_20081031070340_Maximare_in_Hamm_praesentiert_neues_Konzept.html ''Neues Vermarktungskonzept für Sauna und Wellness im Maximare'']. In: wa-online.de (verwaist).</ref> Die Wellnesswelt erhielt ein ''Sinnesbad'', eine Wohlfühl-Badewanne für Zwei.<ref name="wade23111"/> Seit einer erneuten Restrukturierung treten die Bereiche Sauna und Wellness jedoch wieder getrennt auf.
 
==== Preiserhöhungen (2008/2009) ====


Zum Ende des Jahrzehnts musste das Maximare seine Preisstruktur wiederholt anpassen. Zwar waren die Preise bereits zum 1. Januar 2008 erhöht worden, dennoch stiegen sie ab dem 1. November 2009 nochmals für den Drei-Stunden-Tarif sowie für Mehrfach-Chips des Sportbades. Gleichzeitig wurden die Tagestickets für Einzelpersonen und Gruppen wieder günstiger. Als Gründe wurden die 15 Prozent höheren Energiekosten im Vergleich zum Eröffnungsjahr und sonstige Kostensteigerungen genannt.<ref>''Maximare erhöht Preise''. In: Westfälischer Anzeiger (ms) vom 21. Oktober 2009.</ref>
Zum Ende des Jahrzehnts musste das Maximare seine Preisstruktur wiederholt anpassen. Zwar waren die Preise bereits zum 1. Januar 2008 erhöht worden, dennoch stiegen sie ab dem 1. November 2009 nochmals für den Drei-Stunden-Tarif sowie für Mehrfach-Chips des Sportbades. Gleichzeitig wurden die Tagestickets für Einzelpersonen und Gruppen wieder günstiger. Als Gründe wurden die 15 Prozent höheren Energiekosten im Vergleich zum Eröffnungsjahr und sonstige Kostensteigerungen genannt.<ref>''Maximare erhöht Preise''. In: Westfälischer Anzeiger (ms) vom 21. Oktober 2009.</ref>