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Die Gesellschaft ist mit einer alten Werbeanzeige in dem Band ''[[Hamm im Jahre 1950]]'' abgebildet. Die gezeigte Filiale entspricht noch dem Standard eines klassischen Krämerladens: Die Waren werden vorwiegend hinter dem Tresen des Verkäufers präsentiert, der auch noch für die Bedienung und das Abwiegen zuständig ist. Das Warenangebot fällt klein aus und deckt den täglichen Bedarf inklusive Feinkost.<ref name="vonwecus"/> | Die Gesellschaft ist mit einer alten Werbeanzeige in dem Band ''[[Hamm im Jahre 1950]]'' abgebildet. Die gezeigte Filiale entspricht noch dem Standard eines klassischen Krämerladens: Die Waren werden vorwiegend hinter dem Tresen des Verkäufers präsentiert, der auch noch für die Bedienung und das Abwiegen zuständig ist. Das Warenangebot fällt klein aus und deckt den täglichen Bedarf inklusive Feinkost.<ref name="vonwecus"/> | ||
Büro und Lager befinden sich ausweislich der Werbeanzeige in den 1950er-Jahren an der Wielandstraße 198 in Wiescherhöfen, Fernruf 1513.<ref name="vonwecus"> | Büro und Lager befinden sich ausweislich der Werbeanzeige in den 1950er-Jahren an der Wielandstraße 198 in Wiescherhöfen, Fernruf 1513.<ref name="vonwecus">Von Wecus, Kurt: [[Hamm im Jahre 1950]]. Eine Chronik in Bild und Werbung. München: AWA Werbe-Verlag GmbH, S. 76.</ref> Im ''[[Adressbuch der Stadt Hamm]] (Westf.) und der angrenzenden Gemeinden'' von 1958 wird die Anschrift Wielandstraße 6 genannt,<ref name="ab58">Adressbuch der Stadt Hamm (Westf.) und der angrenzenden Gemeinden 1958. Alphabetisches Straßenverzeichnis, S. 58. Essen: Beleke.</ref> das heutige [[Jugend- und Stadtteilzentrum Pelkum]] im „Kasino“. | ||
Einen Supermarkt nach modernen Standards eröffnet die Firma zu einem unbekannten Zeitpunkt, vermutlich in den 1960er-Jahren, als „Märkische“ an der [[Albert-Funk-Straße]] 50a (heute Hausnummer 118). [https://www.lwl.org/marsLWL/de/instance/ko/Maerkische--Supermarktkette.xhtml?oid=234833053 Fotos aus der Sammlung Viegener] im LWL-Medienzentrum für Westfalen zeigen die Filiale auf Auftragsfotografien für Elward Ladenbau. Zu erkennen ist die Konzeption als Lebensmittel-SB-Markt inklusive Kassenzone mit mehreren Kassen. Tabakwaren werden bereits nur noch durch den Kassierer ausgehändigt. | Einen Supermarkt nach modernen Standards eröffnet die Firma zu einem unbekannten Zeitpunkt, vermutlich in den 1960er-Jahren, als „Märkische“ an der [[Albert-Funk-Straße]] 50a (heute Hausnummer 118). [https://www.lwl.org/marsLWL/de/instance/ko/Maerkische--Supermarktkette.xhtml?oid=234833053 Fotos aus der Sammlung Viegener] im LWL-Medienzentrum für Westfalen zeigen die Filiale auf Auftragsfotografien für Elward Ladenbau. Zu erkennen ist die Konzeption als Lebensmittel-SB-Markt inklusive Kassenzone mit mehreren Kassen. Tabakwaren werden bereits nur noch durch den Kassierer ausgehändigt. | ||