Zeche Heinrich-Robert: Unterschied zwischen den Versionen

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Am [[25. Mai]] [[1950]] konnten die Vorkriegseigentümer schließlich ihre Ansprüche durchsetzen; die Zeche ging wieder in Besitz der Familie de Wendel über. Parallel wurde die Förderung in Schacht Robert auf eine andere Technik umgestellt, die sogenannte ''Skipgefäßförderung'', die eine Nutzlast von sieben Tonnen ermöglichte. Die Zahl der Beschäftigten war inzwischen wieder deutlich angestiegen: 5.592 Bergleute erwirtschafteten eine Rekordförderung von 1.355.766 t Steinkohle.   
Am [[25. Mai]] [[1950]] konnten die Vorkriegseigentümer schließlich ihre Ansprüche durchsetzen; die Zeche ging wieder in Besitz der Familie de Wendel über. Parallel wurde die Förderung in Schacht Robert auf eine andere Technik umgestellt, die sogenannte ''Skipgefäßförderung'', die eine Nutzlast von sieben Tonnen ermöglichte. Die Zahl der Beschäftigten war inzwischen wieder deutlich angestiegen: 5.592 Bergleute erwirtschafteten eine Rekordförderung von 1.355.766 t Steinkohle.   


Im Jahr [[1951]] wurde im Schacht Franz ein Bohrloch vom Schachtsumpf zur sechsten Sohle des Bergwerks in 1024 Meter Tiefe angelegt. Am [[30. Mai]] [[1951]] kam es zu einem Zechenbrand und darauf folgend zu einer erneuten Schlagwetterexplosion. 17 Menschen verloren dabei ihr Leben, 19 weitere wurden zum Teil schwer verletzt – der schwerste Unfall auf Heinrich-Robert.
Im Jahr [[1951]] wurde im Schacht Franz ein Bohrloch vom Schachtsumpf zur sechsten Sohle des Bergwerks in 1024 Meter Tiefe angelegt. Am [[30. Mai]] [[1951]] kam es zu einem Grubenbrand und darauf folgend zu einer erneuten Schlagwetterexplosion. 17 Menschen verloren dabei ihr Leben, 19 weitere wurden zum Teil schwer verletzt – der schwerste Unfall auf Heinrich-Robert.


[[Datei:Zeche Heinrich-Robert Lampenstube.jpg|mini|rechts|Lampenstube, 2009]]
[[Datei:Zeche Heinrich-Robert Lampenstube.jpg|mini|rechts|Lampenstube, 2009]]