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1917

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Hamm wurde vor 691 Jahren gegründet.

Ereignisse

Verwaltung

  • Der Amtmann von Heessen, Rudolf Müller, tritt nach 30jähriger Diensttätigkeit am 31. Juli in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Gerichtsreferendar a.D. Hans Gogrewe.[1]

Bergbau

  • Auf der Zeche de Wendel erreicht der Schacht Robert die 5. Sohle. [2]
  • Die Jahresproduktion der Zeche de Wendel beträgt 348.186 t Steinkohle. [3]
  • Die Zeche Radbod übernimmt die Gasversorgung für die Stadt Hamm. Das städtische Gaswerk wird stillgelegt.

Verkehr

  • Am 4. August wird das zweite Teilstück der Straßenbahnlinie 4 Richtung Bockum-Hövel eingweiht. Es führt von der Münsterstraße bis zur Zeche Radbod.[4]
  • Am 3. Dezember ereignet sich ein schweres Zugunglück auf der Strecke zwischen Heessen und Östrich (Ahlen). Besonders schwer traf es dabei einen Gefangenentransportzug mit italienischen Soldaten.

Kultur

  • Am 22. August wird Gustav Lübcke zum ehrenamtlichen Museumsdirektor in Hamm ernannt. [5]
  • Vom 2. Dezember an zeigt das Gustav-Lübcke-Museum in der ersten Sonderausstellung Ölgemälde und Aquarelle von Christian Kreutzfeldt und Edward Cucuel.

Bildung

  • Der Neubau des katholischen Lehrerseminars am Beisenkamp ist bezugsfertig. Die feierliche Einweihung findet am 11. April statt. [6]
  • Im Juni findet die erste Kinderlandverschickung für die Schülerinnen und Schüler der evangelischen Westschule statt. [7]

Gestorben

  • Otto Tönius, der Mitbegründer der Firma Tönius und Nott, stirbt.
  • Mit dem Tod des Eigentümers Georg Wilhelm Vogel kommt die Firma Meese und Gebrüder Vogel zum Erliegen.
  • Otto Loerbroks stirbt. Er war Kaufmann in Hamm, Stadtverordneter und schließlich 2. Bürgermeister der Stadt Hamm.

Anmerkungen

  1. ↑ Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 280
  2. ↑ Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 16
  3. ↑ Michael Rost: Chronik des Bergwerks Heinrich Robert 1901-2001.100 Jahre Heinrich Robert. Bergbau in Hamm. O.O. o.J.
  4. ↑ 100 Jahre Stadtwerke Hamm/Westf. 1858-1958. Hamm 1958. S. 38
  5. ↑ Adolf Stakemeyer: Aus der Geschichte des Hammer Museums. In: Heimat-Kalender für Kreis und Stadt Hamm, Unna, Kamen und das Gebiet der ehemaligen Grafschaft Mark. 1926. Hamm o.J. S. 131-133
  6. ↑ Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  7. ↑ Datenchronik Stadtarchiv Hamm