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Graf Adolf von der Mark an alle, die dieses Schreiben sehen: Himmlisches mit Irdischem tauschen. | |||
Groß ist die Herablassung der göttlichen Barmherzigkeit uns gegenüber, denn indem wir unser irdisches und vergängliches denen, die das ihre aus Liebe zu Christus verachtet und sich seinem Dienst hingegeben haben, auf sein Geheiß hin zukommen lassen, werden wir in Zukunft ewige und immerwährende Güter empfangen, da er uns belohnt. | |||
Daher wollen wir sowohl der gegenwärtigen als auch der zukünftigen Generation bekannt geben, dass wir, durch göttliche Inspiration angeregt und durch das Beispiel der Vorfahren, die an guten Werken festhielten, herausgefordert, im Hinblick auf den ewigen Lohn und zum Heil der Seelen unserer Eltern, etwas von unserem in den Schatz des Herrn legen wollten. Wir haben dem Kloster Marienfeld (campus beate Marie) und den Brüdern, die dort Gott auf ewig dienen, einen gewissen Grundbesitz, bepflanzt mit Bäumchen und Sträuchern, der an ihr Haus namens Broke angrenzt, den Albert, der Truchsess des Herrn Hermann von Lippe, da es dessen Lehen war, in unsere Hände übergeben hatte, mit frommer und bereitwilliger Freigebigkeit geschenkt. | |||
Damit also diese unsere Schenkung dem bereits genannten Kloster unerschütterlich und gültig bleibt und niemand mit bösem Herzen gewalttätig und ungerecht gegen sie sei, werden wir nicht nur die bereits genannte Schenkung, sondern auch andere Güter des besagten Klosters mit dem materiellen Schwert, so Gott uns hilft, immer verteidigen. Daher haben wir auch diese Urkunde zur Bekräftigung und Befestigung mit dem Abdruck unseres Siegels versehen. | |||
Dies geschah im Jahre der Menschwerdung des Herrn 1213. | |||
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