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Der Bahnhof bestand nicht nur aus dem Empfangsgebäude mit Gastwirtschaft, Wartesaal und | Der Bahnhof bestand nicht nur aus dem Empfangsgebäude mit Gastwirtschaft, Wartesaal und Fahrkartenausgabe, sondern besaß eine Gepäckannahme – auch für Expressgut – und weitere Büros, so auch das Büro des Bahnhofsvorstehers, der im Übrigen auch vor Ort eine Wohnung hatte. Dazu gab es einen Güterschuppen, in dem vor allem Waren von der und für die [[Zeche de Wendel]] (später Heinrich-Robert) umgeschlagen wurden. Weiterer wichtiger Nutzer des Güterschuppens war die Spedition Hegemann. | ||
Im Jahr 1928 begann der Ausbau der Reichsstraßen und damit wurde der Bahnhof Pelkum zum Umschlagplatz für entsprechende Baumaterialien. Im gleichen Jahr wurden aber auch die damals neuen Glocken für die Heilig-Kreuz-Kirche über den Bahnhof angeliefert. | Im Jahr 1928 begann der Ausbau der Reichsstraßen und damit wurde der Bahnhof Pelkum zum Umschlagplatz für entsprechende Baumaterialien. Im gleichen Jahr wurden aber auch die damals neuen Glocken für die Heilig-Kreuz-Kirche über den Bahnhof angeliefert. | ||
In der Nacht vom 21. auf 22. Mai 1966 schloss der Bahnhof. Weiter tätig blieben der Bahnhofsvorsteher Ernst Erdelkamp und sein Stellvertreter, Ernst Bohnensack, um den Güterverkehr der Zeche abzuwickeln. Das Bahnhofsgebäude blieb als Gaststätte mit verschiedenen Wirten erhalten, optisch weitgehend unverändert. | In der Nacht vom 21. auf 22. Mai 1966 schloss der Bahnhof. Weiter tätig blieben der Bahnhofsvorsteher Ernst Erdelkamp und sein Stellvertreter, Ernst Bohnensack, um den Güterverkehr der Zeche abzuwickeln. Das Bahnhofsgebäude blieb als Gaststätte mit verschiedenen Wirten erhalten, optisch weitgehend unverändert. | ||
Ab [[1978]] stand der Bahnhof leer und war dem Verfall preisgegeben. Im Sommer [[1979]] verkaufte ihn die Bahn schließlich an Horst Bollenberg, der ab [[1988]], also einige Jahrzehnte nach seiner Außerbetriebsetzung, den Bahnhof nach Renovierung verschiedenen Betrieben als Räumlichkeit verpachtete, beispielsweise der [[Gaststätte Pelkumer Bahnhof]] und einem Leuchten- sowie einem Sonnenstudio. | Ab [[1978]] stand der Bahnhof endgültig leer und war dem Verfall preisgegeben. Im Sommer [[1979]] verkaufte ihn die Bahn schließlich an Horst Bollenberg, der ab [[1988]], also einige Jahrzehnte nach seiner Außerbetriebsetzung, den Bahnhof nach Renovierung verschiedenen Betrieben als Räumlichkeit verpachtete, beispielsweise der [[Gaststätte Pelkumer Bahnhof]] und einem Leuchten- sowie einem Sonnenstudio. | ||
Nachdem das Restaurant gegen 2015 geschlossen wurde, ist der derzeitige Mieter der Räume der Pflegedienst [[ALKAN GmbH]]. | |||
== Trivia == | == Trivia == | ||