Spielverein Herringen von 1922 e. V.: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Spielverein Herringen von 1922 e.V. ist ein ehemaliger Fußballverein aus [[Herringen]]. Seine Spiele fanden in der [[Glückauf-Stadion|Glückauf-Kampfbahn]] an der [[Heinrich-Schmidt-Straße]] statt. Zusammen mit dem ehemaligen Lokalrivalen [[Fortuna Herringen]] fusionierte im Jahr 2003 der Herringer SV zum [[SVF Herringen 03]].
Der '''Spielverein Herringen von 1922 e. V.''' ist ein ehemaliger Fußballverein aus [[Herringen]]. Seine Spiele fanden in der [[Glückauf-Stadion|Glückauf-Kampfbahn]] an der [[Heinrich-Schmidt-Straße]] statt. Zusammen mit dem ehemaligen Lokalrivalen [[Fortuna Herringen]] fusionierte im Jahr 2003 der Herringer SV zum [[SVF Herringen 03]].


Der Herringer SV bzw. SV Herringen galt im Volksmund als der "Arbeiterverein" im Stadtbezirk Herringen. Große Erfolge feierte man Mitte des 20. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit war man in einer großen Lokalrivalität mit der [[Hammer Spielvereinigung 03/04 e.V.|Hammer SpVg]].
Der Herringer SV bzw. SV Herringen galt im Volksmund als der "Arbeiterverein" im Stadtbezirk Herringen. Große Erfolge feierte man Mitte des 20. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit war man in einer großen Lokalrivalität mit der [[Hammer Spielvereinigung 03/04 e.V.|Hammer SpVg]].
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Mit dem Schwung des Neubaus und dem wirtschaftlichen Aufschwungs im Ruhrgebiet begann die große Zeit des Herringer SV. Auch dank großer Unterstützung der [[Zeche Heinrich-Robert]] begann die "Goldene Zeit" des Herringer SV und auch weiterer Vereine aus den umliegenden Bergbaugemeinden wie [[Bockum-Hövel]] oder Altenbögge. Ab [[1950]] spielte man in der Verbandsliga, was die damals höchste Spielklasse im Amateurfußball war. In den 1960er Jahren spielte man insgesamt sieben Jahre in dieser Liga und stieg erst in der Saison 1969/70 in die Landesliga ab. In diese Zeiten fallen diverse Derbys gegen die Hammer SpVg mit Zuschauerzahlen zwischen 4000-7000 Personen. 1975 konnte man noch ein weiteres Mal in die Verbandsliga aufsteigen, musste jedoch im Folgejahr erneut in die Landesliga absteigen. Es folgten häufige Wechsel zwischen der Landes- und der Bezirksliga, bis der Herringer SV im Jahr 1985 in die 1. Kreisklasse abstieg. Bis zur Fusion wechselte der die Ligenzugehörigkeit zwischen 1. Kreisklasse (später Kreisklasse A) und der Bezirksliga.
Mit dem Schwung des Neubaus und dem wirtschaftlichen Aufschwungs im Ruhrgebiet begann die große Zeit des Herringer SV. Auch dank großer Unterstützung der [[Zeche Heinrich-Robert]] begann die "Goldene Zeit" des Herringer SV und auch weiterer Vereine aus den umliegenden Bergbaugemeinden wie [[Bockum-Hövel]] oder Altenbögge. Ab [[1950]] spielte man in der Verbandsliga, was die damals höchste Spielklasse im Amateurfußball war. In den 1960er Jahren spielte man insgesamt sieben Jahre in dieser Liga und stieg erst in der Saison 1969/70 in die Landesliga ab. In diese Zeiten fallen diverse Derbys gegen die Hammer SpVg mit Zuschauerzahlen zwischen 4000-7000 Personen. 1975 konnte man noch ein weiteres Mal in die Verbandsliga aufsteigen, musste jedoch im Folgejahr erneut in die Landesliga absteigen. Es folgten häufige Wechsel zwischen der Landes- und der Bezirksliga, bis der Herringer SV im Jahr 1985 in die 1. Kreisklasse abstieg. Bis zur Fusion wechselte der die Ligenzugehörigkeit zwischen 1. Kreisklasse (später Kreisklasse A) und der Bezirksliga.
[[Kategorie:Vereine]]
[[Kategorie:Herringen (Bezirk)]]