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Südstraße 4: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[1788]]/[[1811]]: '''Wwe Seligmann Horn''' geb. Prinz Leiffmann mit '''3 Söhnen''': Marcus, Leifmann und Hertz  
* [[1788]]/[[1811]]: '''Wwe Seligmann Horn''' geb. Prinz Leiffmann mit '''3 Söhnen''': Marcus, Leifmann und Hertz  
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* [[1816]]/[[1839]]: Gebrüder Kaufleute '''[[Marcus Seligmann Bacharach|Markus Seligmann]]''' (1751-1840) und '''[[Lifmann Seligmann Bacharach|Leifman Seligmann]]''' (1756-1841<ref>Das gemeinsame Grab befindet sich auf dem jüdischen Teil des Ostenfriedhofs; vgl. Elke Hilscher: Jüdischer Friedhof in Hamm, Hamm 1994, S. 46f. G 199.</ref>)
* [[1839]]<ref>1839 Kauf von den Gebrüdern Seligmann</ref>/[[1850]]: '''Seligmann Bacharach''' (1789-1850<ref>Das Grab befindet sich auf dem jüdischen Teil des Ostenfriedhofs; vgl. Elke Hilscher: Jüdischer Friedhof in Hamm, Hamm 1994, S. 44f. G 188.</ref>), Kaufmann
* [[1839]]<ref>1839 Kauf von den Gebrüdern Seligmann</ref>/[[1850]]: '''[[Seligmann Bacharach]]''' (1789-1850<ref>Das Grab befindet sich auf dem jüdischen Teil des Ostenfriedhofs; vgl. Elke Hilscher: Jüdischer Friedhof in Hamm, Hamm 1994, S. 44f. G 188.</ref>), Kaufmann
::: oo Bertha Leifmann (1802-1868) aus Dinslaken
::: oo Bertha Leifmann (1802-1868) aus Dinslaken
* [[1871]]<ref>1871 als Sohn des Seligmann Bacharach, Tod des Bruders Meyer Bacharach</ref>/[[1886]]: '''[[Moritz Bacharach]]''' (1833-1903<ref>Das Grab befindet sich auf dem jüdischen Teil des Ostenfriedhofs; vgl. Elke Hilscher: Jüdischer Friedhof in Hamm, Hamm 1994, S. 48f. G 52.</ref>), Bankier
* [[1871]]<ref>1871 als Sohn des Seligmann Bacharach, Tod des Bruders Meyer Bacharach</ref>/[[1886]]: '''[[Moritz Bacharach]]''' (1833-1903<ref>Das Grab befindet sich auf dem jüdischen Teil des Ostenfriedhofs; vgl. Elke Hilscher: Jüdischer Friedhof in Hamm, Hamm 1994, S. 48f. G 52.</ref>), Bankier

Aktuelle Version vom 24. September 2024, 19:19 Uhr

Hausstätte Südstraße 4 (2007)

Die Hausstätte Südstraße 4 ist heute Teil des Santa-Monica-Platzes. Der Neubau, der nach 1901 errichtet worden war, wurde 1971 abgerissen.

Geschichte der Hausstätte

Südstraße 4 (1901)

Nach dem Stadtbrand von 1741 ließ 1742 Marcus Horn das Haus Südstraße 4 mit der alten Hausnummer Nro 381 auf seiner ( = I.) und der aufgekauften Nachbarbrandstätte (= II.) in der Südhofe neu errichten. 1770 ist Kaufmann Seligmann Horn im Hause Südstraße 4 ansässig, das 1804 Witwe Seligmann Horn geb. Prinz Leiffmann (1721–1811) mit ihren Söhnen Marcus, Leifman und Hertz Seligmann besaß. 1831 betrieben die Gebrüder Seligmann im Hause eine Colonial- u. Manufacturwaarenhandlung, ab 1839 ist Kaufmann Seligmann Bacharach, der 1839 und 1843 Stadtverordneter war, ab 1871 Banquier Moritz Bacharach († 1903) als Eigentümer nachgewiesen.

Eigentümer

I.

oo Sibilla

II.

  • 1734/1741: Procur. Neuhaus[2]
  • 1741: Kauf der Brandstätte durch Marcus Horn

I./II.

  • 1742/1751: Marcus Horn, Jude, Pfandleiher (→ I.)
  • 1766[3]/1788: Seligmann Horn (1715-1788), Pfandleiher, Kaufmann
oo Prinz Leif(f)man (1721-1811)
oo Bertha Leifmann (1802-1868) aus Dinslaken
oo 1863 Emilie Rothschild (1844-1932) aus Menden

Anmerkungen

  1. ↑ Lebensdaten konnten bislang nicht ermittelt werden, aber wohl identisch mit Marcus Horn, der 1715 8 Reichstaler Judenbefreiungsgelder an die Stadt Hamm zahlte.
  2. ↑ Eine eindeutige Identifizierung ist bislang nicht möglich (23.09.2024).
  3. ↑ Erbe der Eheleute Marcus Horn
  4. ↑ Das gemeinsame Grab befindet sich auf dem jüdischen Teil des Ostenfriedhofs; vgl. Elke Hilscher: Jüdischer Friedhof in Hamm, Hamm 1994, S. 46f. G 199.
  5. ↑ 1839 Kauf von den Gebrüdern Seligmann
  6. ↑ Das Grab befindet sich auf dem jüdischen Teil des Ostenfriedhofs; vgl. Elke Hilscher: Jüdischer Friedhof in Hamm, Hamm 1994, S. 44f. G 188.
  7. ↑ 1871 als Sohn des Seligmann Bacharach, Tod des Bruders Meyer Bacharach
  8. ↑ Das Grab befindet sich auf dem jüdischen Teil des Ostenfriedhofs; vgl. Elke Hilscher: Jüdischer Friedhof in Hamm, Hamm 1994, S. 48f. G 52.

Literatur

  • Hilscher, Elke: Bürger Bacharach. In: Spuren zur „Reichskristallnacht“ in Hamm. Hamm 1988, S. 25–26.
  • Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 381.