Herringer Brückenschlag: Unterschied zwischen den Versionen

K
Zeile 30: Zeile 30:
=== Verzögerungen beim Bau (2014–2016) ===
=== Verzögerungen beim Bau (2014–2016) ===


Probleme gab es nicht nur mit den Kosten: Auch das Aufsetzen der Brücken verzögerte sich nach fristgerechter Fertigstellung der Bauwerke mehrfach. Der für Ende 2014 vorgesehene Einbau musste verschoben werden, da die dafür nötigen Gutachten nicht vorgelegen haben sollen. Die Brücken wurden daher im [[Stadthafen|Kohlehafen]] eingelagert.<ref name="wade150930"/> Durch eine vermeintlich falsche Einlagerung der Brücke vermutete man wenig später eine erhebliche Überbelastung der Spundwand und Gefahr für die Schifffahrt. Durch eine anschließende Umlagerung entstanden zusätzliche Kosten von 71.000 Euro.<ref>Stefan Gehre: [https://www.wa.de/hamm/falsche-lagerung-lippepark-bruecken-fuehrt-ueberraschenden-mehrkosten-5502296.html „Neue Panne bei Lippepark-Brücken kostet 71.000 Euro“] in: wa.de vom 7. September 2015</ref> Die Stadt entzog der Firma ''Rohlfing'', die den Einbau verantworten sollte, Anfang 2015 schlussendlich den Auftrag. Als Grund gab man an, dass Rohlfing das vom Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine geforderte statische Gutachten für die Montage noch immer nicht eingereicht habe. Zwischen dem amtlichen Prüfstatiker und Rohlfing kam es schließlich zu einem Schiedsverfahren vor der Ingenieurkammer-Bau NRW. Ergebnis dieses Verfahrens war, dass (Zitat) „Einvernehmen darüber besteht, dass statische Nachweisefür Maschinen oder Teile nicht erforderlich“ gewesen seien.<ref name="wade170619"/>
Probleme gab es nicht nur mit den Kosten: Auch das Aufsetzen der Brücken verzögerte sich nach fristgerechter Fertigstellung der Bauwerke mehrfach. Die für Ende 2014 vorgesehene Montage musste verschoben werden, da die dafür nötigen statischen Gutachten nicht vorgelegen haben sollen. Die Brücken wurden daher im [[Stadthafen|Kohlehafen]] eingelagert.<ref name="wade150930"/> Durch eine vermeintlich falsche Einlagerung der Brücke vermutete man wenig später eine erhebliche Überbelastung der Spundwand und Gefahr für die Schifffahrt. Durch eine anschließende Umlagerung entstanden zusätzliche Kosten von 71.000 Euro.<ref>Stefan Gehre: [https://www.wa.de/hamm/falsche-lagerung-lippepark-bruecken-fuehrt-ueberraschenden-mehrkosten-5502296.html „Neue Panne bei Lippepark-Brücken kostet 71.000 Euro“] in: wa.de vom 7. September 2015</ref> Die Stadt entzog der Firma ''Rohlfing'', die den Einbau verantworten sollte, Anfang 2015 schlussendlich den Auftrag. Als Grund gab man an, dass Rohlfing das vom Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine geforderte statische Gutachten für die Montage noch immer nicht eingereicht habe. Zwischen dem amtlichen Prüfstatiker und Rohlfing kam es schließlich zu einem Schiedsverfahren vor der Ingenieurkammer-Bau NRW. Ergebnis dieses Verfahrens war, dass (Zitat) „Einvernehmen darüber besteht, dass statische Nachweisefür Maschinen oder Teile nicht erforderlich“ gewesen seien.<ref name="wade170619"/>


Ein neuer Bauunternehmer wurde nach dem Sommerferien 2015 in Gestalt von ''Stahlbau Magdeburg'' beauftragt.<ref name="wade151211">Stefan Gehre: [https://www.wa.de/hamm/hamms-prestigeprojekt-pannen-chronik-lippepark-bruecken-kruecke-bruecke-5948364.html „Hamms Prestigeprojekt: Die Pannen-Chronik der Lippepark-Brücken“] in: wa.de vom 11. Dezember 2015</ref><ref name="wade170619">Stefan Gehre: [https://www.wa.de/hamm/herringen-ort370529/gerichte-werden-sich-pannen-bruecken-lippepark-hamm-herringen-beschaeftigen-8413079.html „Pannen-Brücken im Lippepark ein Fall fürs Gericht“] in: wa.de vom 19. Juni 2017</ref> Dann passierte lange nichts, außer dass bei den zwischengelagerten Brücken weitere Mängel festgestellt wurden. Die Rede war von nicht sauber ausgeführten Schweißnähte, mangelhaftem bzw. teils fehlendem Korrosionsschutz und einem nicht rutschfesten Belag des Gehwegs. Der Firma Scheidt aus Herford, die die Brücken konstruiert hatte, wurde bis in den Juzni Zeit gegeben, die Mängel zu beseitigen.<ref>[https://www.wa.de/hamm/lippepark-hamm-gutachten-bringt-neue-maengel-bruecken-licht-5010976.html „Lippepark: Gutachten zeigt neue Mängel an Brücken“] in: wa.de vom 15. Mai 2015</ref>
Ein neuer Bauunternehmer wurde nach dem Sommerferien 2015 in Gestalt von ''Stahlbau Magdeburg'' beauftragt.<ref name="wade151211">Stefan Gehre: [https://www.wa.de/hamm/hamms-prestigeprojekt-pannen-chronik-lippepark-bruecken-kruecke-bruecke-5948364.html „Hamms Prestigeprojekt: Die Pannen-Chronik der Lippepark-Brücken“] in: wa.de vom 11. Dezember 2015</ref><ref name="wade170619">Stefan Gehre: [https://www.wa.de/hamm/herringen-ort370529/gerichte-werden-sich-pannen-bruecken-lippepark-hamm-herringen-beschaeftigen-8413079.html „Pannen-Brücken im Lippepark ein Fall fürs Gericht“] in: wa.de vom 19. Juni 2017</ref> Dann passierte lange nichts, außer dass bei den zwischengelagerten Brücken weitere Mängel festgestellt wurden. Die Rede war von nicht sauber ausgeführten Schweißnähte, mangelhaftem bzw. teils fehlendem Korrosionsschutz und einem nicht rutschfesten Belag des Gehwegs. Der Firma Scheidt aus Herford, die die Brücken konstruiert hatte, wurde bis in den Juzni Zeit gegeben, die Mängel zu beseitigen.<ref>[https://www.wa.de/hamm/lippepark-hamm-gutachten-bringt-neue-maengel-bruecken-licht-5010976.html „Lippepark: Gutachten zeigt neue Mängel an Brücken“] in: wa.de vom 15. Mai 2015</ref>