Heinz Booms: Unterschied zwischen den Versionen

75 Bytes hinzugefügt ,  25. November 2022
keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 18: Zeile 18:
Nachdem der [[Westfälischer Anzeiger|Westfälische Anzeiger]] im November 2022 eine Reportage unter dem Titel ''Verhängnisvolle „Nachbeichten“: Die dunkle Seite des Heinz Booms'' veröffentlichte, meldeten sich zahlreiche weitere mutmaßliche Opfer<ref name="wa-nachbeichten"/> bei verschiedenen Stellen. Auch Christoph Gerdemann, der Pfarrer der heutigen Pfarrgemeinde Papst Johannes, zu der St. Theresia inzwischen gehört, griff nun die Vorwürfe auf. Er hatte erst am 8. November durch die Recherchen des WA von den Vorfällen erfahren.
Nachdem der [[Westfälischer Anzeiger|Westfälische Anzeiger]] im November 2022 eine Reportage unter dem Titel ''Verhängnisvolle „Nachbeichten“: Die dunkle Seite des Heinz Booms'' veröffentlichte, meldeten sich zahlreiche weitere mutmaßliche Opfer<ref name="wa-nachbeichten"/> bei verschiedenen Stellen. Auch Christoph Gerdemann, der Pfarrer der heutigen Pfarrgemeinde Papst Johannes, zu der St. Theresia inzwischen gehört, griff nun die Vorwürfe auf. Er hatte erst am 8. November durch die Recherchen des WA von den Vorfällen erfahren.


Am 16. November 2022 fand auf Veranlassung von Pfarrer Gerdemann um 19 Uhr zu den Vorwürfen eine Versammlung im Pfarrheim [[St. Marien (Heessen)|St. Marien]] statt, die von Stefan Werding (Redakteur ''Westfälische Nachrichten'') moderiert wurde. Es waren rund 50 Personen erschienen. Mehrere betroffene Frauen schilderten ihre Erlebnisse. Die Warnung, sich „nicht auf den Schoß“ Pfarrers zu setzen, habe damals die Runde gemacht. Auf die Frage, ob es sich um ein offenes Geheimnis gehandelt habe, sei nach Berichten des [[WA]] Zustimmung im Plenum zu vernehmen gewesen.<ref name="wade-22-11-18">[https://www.wa.de/hamm/heessen-ort370526/hamm-missbrauch-skandal-um-pfarrer-heinz-booms-immer-groesser-91923831.html Wa.de vom 18. November 2022]</ref>
Am 16. November 2022 fand auf Veranlassung von Pfarrer Gerdemann um 19 Uhr zu den Vorwürfen eine Versammlung im Pfarrheim [[St. Marien (Heessen)|St. Marien]] statt, die von Stefan Werding (Redakteur ''Westfälische Nachrichten'') moderiert wurde. Es waren rund 50 Personen erschienen. Mehrere betroffene Frauen schilderten ihre Erlebnisse. Die Warnung, sich „nicht auf den Schoß“ Pfarrers zu setzen, habe damals die Runde gemacht. Auf die Frage, ob es sich um ein offenes Geheimnis gehandelt habe, sei nach Berichten des [[WA]] Zustimmung im Plenum zu vernehmen gewesen.<ref name="wade-22-11-18">[https://www.wa.de/hamm/heessen-ort370526/hamm-missbrauch-skandal-um-pfarrer-heinz-booms-immer-groesser-91923831.html Frank Lahme: „ Missbrauch-Skandal um Pfarrer Booms immer größer“ in: Wa.de vom 18. November 2022]</ref>


Nach Heinz Booms wurde 2006 der [[Dechant-Heinz-Booms-Weg]] benannt. Im Zuge der Missbrauchsvorwürfe wurde Mitte November 2022 beschlossen, den Weg umzubennenen und das Straßenschild mit sofortiger Wirkung zu entfernen. Am 23. November wurde auch sein Grab auf dem Sundernfriedhof eingeebnet.<ref name="wa-22-11-25">Frank Lahme: „Tabula Rasa um Heinz Booms“ in: [[Westfälischer Anzeiger]] vom 25. November 2022</ref> Entsprechende Forderungen waren zuvor von einer Geschädigten erhoben worden. Die Einebnung erfolgte dabei auf Betreiben der Angehörigen. Aufgrund der Totenruhe blieben die sterblichen Überreste jedoch unter der Erde, nur die Grabstelle wurde entfernt.<ref name="wa-22-11-25"/>
Nach Heinz Booms wurde 2006 der [[Dechant-Heinz-Booms-Weg]] benannt. Im Zuge der Missbrauchsvorwürfe wurde Mitte November 2022 beschlossen, den Weg umzubennenen und das Straßenschild mit sofortiger Wirkung zu entfernen. Am 23. November wurde auch sein Grab auf dem Sundernfriedhof eingeebnet.<ref name="wa-22-11-25">Frank Lahme: „Tabula Rasa um Heinz Booms“ in: [[Westfälischer Anzeiger]] vom 25. November 2022</ref> Entsprechende Forderungen waren zuvor von einer Geschädigten erhoben worden. Die Einebnung erfolgte dabei auf Betreiben der Angehörigen. Aufgrund der Totenruhe blieben die sterblichen Überreste jedoch unter der Erde, nur die Grabstelle wurde entfernt.<ref name="wa-22-11-25"/>