Stadthafen: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Datteln-Hamm-Kanal ===
=== Datteln-Hamm-Kanal ===
Mit der Fertigstellung des Datteln-Hamm-Kanals wurde in Hamm der Parallelhafen am Südufer angelegt und in Betrieb genommen. Die Stadt konnte ab diesem Zeitraum mit 600 t-Schiffen angefahren werden. Im ersten Betriebsjahr schlug der Hafen ca. 31.000 t um. 24 Jahre danach waren es schon ca. 745.000 t. [[1926]] wurde der Kanal von Hamm nach Uentrop-Schmehausen verlängert, wo er heute im Kanalendhafen in [[Uentrop]] endet. Der ursprünglich geplante Weiterbau nach Lippstadt wurde nie realisiert.
Mit der Fertigstellung des Datteln-Hamm-Kanals wurde in Hamm der Parallelhafen am Südufer angelegt und in Betrieb genommen. Die Stadt konnte ab diesem Zeitraum mit 600 t-Schiffen angefahren werden. Im ersten Betriebsjahr schlug der Hafen ca. 31.000 t um. 24 Jahre danach waren es schon ca. 745.000 t. [[1926]] wurde der Kanal von Hamm nach Uentrop-Schmehausen verlängert, wo er heute im Kanalendhafen in [[Uentrop]] endet. Der ursprünglich geplante Weiterbau nach Lippstadt wurde nie realisiert.<ref> Olaf Windgassen: Das Tor zur Welt liegt mitten in der Stadt. Hafen Hamm: In 100 Jahren vom fast versandeten Misserfolg zu einem der größten deutschen Binnenhäfen. Westfälischer Anzeiger vom 10. Mai 2014 </ref>


Die Einwirkungen des Bombenkrieges, die auch besonders den Industriestandort Hamm trafen und 60% der Stadt zerstörten, sorgten für eine erneute Unterbrechung der Schifffahrt in Hamm. Der Kanal konnte erst [[1946]] nach Reparaturen für den Verkehr wieder freigegeben werden. Die wirtschaftliche Entwicklung des Hafens war jedoch nur kurz unterbrochen worden, bereits im Jahr [[1951]] erreichte der Hafen die Umschlagzahlen der Vorkriegszeit. Das schnelle Wirtschaftswachstum der Nachkriegszeit sorgte auch für die Erweiterungen des Hafens: [[1960]] der Nordhafen, [[1971]] der Ölhafen und [[1993]]/[[1994|94]] schließlich die Erweiterung des Westhafens.
Die Einwirkungen des Bombenkrieges, die auch besonders den Industriestandort Hamm trafen und 60% der Stadt zerstörten, sorgten für eine erneute Unterbrechung der Schifffahrt in Hamm. Der Kanal konnte erst [[1946]] nach Reparaturen für den Verkehr wieder freigegeben werden. Die wirtschaftliche Entwicklung des Hafens war jedoch nur kurz unterbrochen worden, bereits im Jahr [[1951]] erreichte der Hafen die Umschlagzahlen der Vorkriegszeit. Das schnelle Wirtschaftswachstum der Nachkriegszeit sorgte auch für die Erweiterungen des Hafens: [[1960]] der Nordhafen, [[1971]] der Ölhafen und [[1993]]/[[1994|94]] schließlich die Erweiterung des Westhafens.
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