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Johannes de Kamene und Themo, Richter der Stadt Hammo (oppidum de Hammone) [Hamm], reversieren Dekan und Kapitel von St. Mariengraden zu Köln den Zehnt im Dorf Ostunge [Osttünnen] im Kirchspiel Rinere [Rhynern] auf 11 Jahre, wofür sie alljährlich auf Lamberti (17. 9.) 3 Mark und 6 Schilling in Dortmunder Denaren entrichten. Den Zehnten hatten sie von Goszwinus de Hofstat gekauft im Einvernehmen mit Mariengraden, weshalb sie dem Stift jährlich ferner ein Gastrecht pflichtig sind oder 3 Dortmunder Schillinge. Falls gt. Vorbesitzer Goszwinus den Ausstellern das Objekt endgültig überläßt, sind an Mariengraden außerdem 3 Mark und 6 Schilling vorhure von den Ausstellern zu bezahlen. Es siegeln auf Bitten der Aussteller Rat, Schöffen und Gemeinde der Stadt Hamm. (crastino Dominice Oculi). | Johannes de Kamene und Themo, Richter der Stadt Hammo (oppidum de Hammone) [Hamm], reversieren Dekan und Kapitel von St. Mariengraden zu Köln den Zehnt im Dorf Ostunge [Osttünnen] im Kirchspiel Rinere [Rhynern] auf 11 Jahre, wofür sie alljährlich auf Lamberti (17. 9.) 3 Mark und 6 Schilling in Dortmunder Denaren entrichten. Den Zehnten hatten sie von Goszwinus de Hofstat gekauft im Einvernehmen mit Mariengraden, weshalb sie dem Stift jährlich ferner ein Gastrecht pflichtig sind oder 3 Dortmunder Schillinge. Falls gt. Vorbesitzer Goszwinus den Ausstellern das Objekt endgültig überläßt, sind an Mariengraden außerdem 3 Mark und 6 Schilling vorhure von den Ausstellern zu bezahlen. Es siegeln auf Bitten der Aussteller Rat, Schöffen und Gemeinde der Stadt Hamm. (crastino Dominice Oculi). | ||
== Wortlaut == | |||
Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst und wird nach WUB Band 7 (S. 828) zitiert: <ref> Westfälisches Urkundenbuch. Band 7. Die Urkunden des kölnischen Westfalens vom J. 1200-1300. Münster 1901 </ref>: | |||
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