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Urkunde 1275: Unterschied zwischen den Versionen

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== Wortlaut ==
== Wortlaut ==
Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst und wird nach Philippi/Bär zitiert: <ref> vgl. Philippi/Bär: Osnabrücker Urkundenbuch. Band III. Die Urkunden der Jahre 1251-1280. Osnabrück 1899. S. 364 </ref>
Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst und wird nach Philippi/Bär (S. 364) zitiert: <ref> vgl. Philippi/Bär: Osnabrücker Urkundenbuch. Band III. Die Urkunden der Jahre 1251-1280. Osnabrück 1899. S. 364 </ref>
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Venerabili domino Conrado Osnaburgensis ecclesie electo ejusque capitulo Wilhelmus miles dictus de Lymburg proprietatem curtis in Osthus, quam ego Osnaburgensi ecclesie temporibus domini Widekindi predecessoris vestri erogaveram et de manu ipsius domini Widekindi tunc Osnaburgensis ecclesie electi in feodo receperam, in hiis scriptis vobis libere et absolute resigno ratum in perpetuum habiturus, quicquid de ipsa proprietate pro vestris utilitatibus duxeritis faciendum. In cujus rei testimonium presens scriptum vobis exhibeo sigilli Engelberti comitis de Marcha et meo fideliter roboratum. Datum anno Domini M°CC°LXX°V°.
Venerabili domino Conrado Osnaburgensis ecclesie electo ejusque capitulo Wilhelmus miles dictus de Lymburg proprietatem curtis in Osthus, quam ego Osnaburgensi ecclesie temporibus domini Widekindi predecessoris vestri erogaveram et de manu ipsius domini Widekindi tunc Osnaburgensis ecclesie electi in feodo receperam, in hiis scriptis vobis libere et absolute resigno ratum in perpetuum habiturus, quicquid de ipsa proprietate pro vestris utilitatibus duxeritis faciendum. In cujus rei testimonium presens scriptum vobis exhibeo sigilli Engelberti comitis de Marcha et meo fideliter roboratum. Datum anno Domini M°CC°LXX°V°.
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== Übersetzung ==
Ins Deutsche übersetzt lautet der Urkundentext wie folgt:
<blockquote>
Dem ehrwürdigen Herrn Conradus, dem Erwählten der Kirche von Osnabrück (Osnaburgensis), und seinem Kapitel entbiete ich, Wilhelmus, der Ritter, genannt von Limburg (Lymburg), meine Grüße.
Ich trete hiermit in diesem Schreiben frei und uneingeschränkt das Eigentum am Hof in Osthus an euch ab. Ich hatte diesen Hof zu den Zeiten eures Vorgängers, des Herrn Widekindus, der Kirche von Osnabrück übertragen und ihn damals als Lehen aus der Hand desselben Herrn Widekindus, des damals Erwählten der Kirche von Osnabrück, erhalten. Ich werde für immer als gültig ansehen, was immer ihr mit diesem Eigentum zu eurem Nutzen zu tun beschließt.
Zum Zeugnis dessen übergebe ich euch dieses Schreiben, das treu durch das Siegel des Grafen Engelbertus von der Mark (Marcha) und mein eigenes bekräftigt ist.
Gegeben im Jahre des Herrn 1275.
</blockquote>
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Aktuelle Version vom 17. August 2025, 07:55 Uhr

Ritter Wilhelm von Limburg überträgt im Jahr 1275 Konrad, dem erwählten Bischof von Osnabrück, das Eigentum des Hofes Osthus. Graf Engelbert von der Mark tritt als einziger Zeuge in der Urkunde auf.

Wortlaut

Die Urkunde ist in lateinischer Sprache verfasst und wird nach Philippi/Bär (S. 364) zitiert: [1]

Venerabili domino Conrado Osnaburgensis ecclesie electo ejusque capitulo Wilhelmus miles dictus de Lymburg proprietatem curtis in Osthus, quam ego Osnaburgensi ecclesie temporibus domini Widekindi predecessoris vestri erogaveram et de manu ipsius domini Widekindi tunc Osnaburgensis ecclesie electi in feodo receperam, in hiis scriptis vobis libere et absolute resigno ratum in perpetuum habiturus, quicquid de ipsa proprietate pro vestris utilitatibus duxeritis faciendum. In cujus rei testimonium presens scriptum vobis exhibeo sigilli Engelberti comitis de Marcha et meo fideliter roboratum. Datum anno Domini M°CC°LXX°V°.

Übersetzung

Ins Deutsche übersetzt lautet der Urkundentext wie folgt:

Dem ehrwürdigen Herrn Conradus, dem Erwählten der Kirche von Osnabrück (Osnaburgensis), und seinem Kapitel entbiete ich, Wilhelmus, der Ritter, genannt von Limburg (Lymburg), meine Grüße.

Ich trete hiermit in diesem Schreiben frei und uneingeschränkt das Eigentum am Hof in Osthus an euch ab. Ich hatte diesen Hof zu den Zeiten eures Vorgängers, des Herrn Widekindus, der Kirche von Osnabrück übertragen und ihn damals als Lehen aus der Hand desselben Herrn Widekindus, des damals Erwählten der Kirche von Osnabrück, erhalten. Ich werde für immer als gültig ansehen, was immer ihr mit diesem Eigentum zu eurem Nutzen zu tun beschließt.

Zum Zeugnis dessen übergebe ich euch dieses Schreiben, das treu durch das Siegel des Grafen Engelbertus von der Mark (Marcha) und mein eigenes bekräftigt ist.

Gegeben im Jahre des Herrn 1275.

Siehe auch

Anmerkungen

  1. vgl. Philippi/Bär: Osnabrücker Urkundenbuch. Band III. Die Urkunden der Jahre 1251-1280. Osnabrück 1899. S. 364