Kommunalwahl in Hamm 2014: Unterschied zwischen den Versionen

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| Überschrift = Sitzverteilung im Rat nach der Wahl
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[[Datei:Kommunalwahl-2014-HP Kocker.png|240px|miniatur|Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (rechts) (CDU) und Herausforderer Dennis Kocker (links) (SPD) nach dem Bekanntwerden des Wahlergebnisses]]
[[Datei:Kommunalwahl-2014-HP Kocker.png|240px|miniatur|Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (rechts) (CDU) und Herausforderer Dennis Kocker (links) (SPD) nach dem Bekanntwerden des Wahlergebnisses]]
Die '''Kommunalwahl in Hamm 2014''' fand am [[25. Mai]] [[2014]] statt. Zeitgleich mit dieser Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen fand die [[Europawahl|Europawahl in Deutschland 2014]] und die Wahl zu dem [[Wahl zum Integrationsrat|Integrationsrat]] statt.
Die '''Kommunalwahl in Hamm 2014''' fand am [[25. Mai]] [[2014]] statt. Zeitgleich mit dieser Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen fand die [[Europawahl|Europawahl in Deutschland 2014]] und die Wahl zu dem [[Wahl zum Integrationsrat|Integrationsrat]] statt.


[[Thomas Hunsteger-Petermann]] wurde zum vierten Mal als [[Oberbürgermeister]] bestätigt. Die Hammer [[CDU]] bleibt stärkste Kraft im Hammer [[Stadtrat]], verlor jedoch 2 Sitze. Auch in den sieben [[Bezirksvertretung|Bezirksvertretungen]] verlor die CDU, bleibt aber auch dort die Partei mit den insgesamt meisten Sitzen. Die Hammer [[SPD]] konnte ingesamt im Rat sowie auf Bezirksebene zulegen, fuhr jedoch mit dem Oberbürgermeisterkandidaten [[Dennis Kocker]], das insgesamt schlechteste Ergebnis aller Zeiten (29,9%) für sich ein.  
[[Thomas Hunsteger-Petermann]] wurde zum vierten Mal als [[Oberbürgermeister]] bestätigt. Die Hammer [[CDU]] blieb stärkste Kraft im Hammer [[Stadtrat]], verlor jedoch zwei Sitze. Auch in den sieben [[Bezirksvertretung|Bezirksvertretungen]] verlor die CDU, blieb aber auch dort die Partei mit den insgesamt meisten Sitzen. Die Hammer [[SPD]] konnte ingesamt im Rat sowie auf Bezirksebene zulegen, fuhr jedoch mit dem Oberbürgermeisterkandidaten [[Dennis Kocker]], das insgesamt schlechteste Ergebnis aller Zeiten (29,9%) für sich ein.  


== Allgemeines ==
== Allgemeines ==
Das Mindestalter für die Wahlberechtigung betrug 16 Jahre für die [[Kommunalwahl]] sowie 18 Jahre für die [[Europawahl]]. Die Zahl der zu wählenden Gemeindevertreter für den Rat der [[Stadt Hamm]] betrug 58 sowie für die sieben [[Bezirksvertretung|Bezirksvertretungen]] je 19. Die 58 Mitglieder des Rates wurden zur Hälfte in Kommunalwahlbezirken direkt gewählt, zur Hälfte über die sog. „Reservelisten“. Die Bezirksvertretungen der Stadtbezirke wurden durch die Bürgerschaft auf gesondertem Stimmzettel  nach Listenverfahren gewählt.
Das Mindestalter für die Wahlberechtigung betrug 16 Jahre für die [[Kommunalwahl]] sowie 18 Jahre für die [[Europawahl]]. Die Zahl der zu wählenden Gemeindevertreter für den Rat der [[Stadt Hamm]] betrug 58 sowie für die sieben [[Bezirksvertretung|Bezirksvertretungen]] je 19. Die 58 Mitglieder des Rates wurden zur Hälfte in Kommunalwahlbezirken direkt gewählt, zur Hälfte über die sog. „Reservelisten“. Die Bezirksvertretungen der Stadtbezirke wurden durch die Bürgerschaft auf gesondertem Stimmzettel  nach Listenverfahren gewählt.


Eine [http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf-Prozent-H%C3%BCrde Fünf-Prozent-Hürde] gibt es nicht mehr. Die Mandate werden nach dem [http://Sainte-Laguë-Verfahren Divisorverfahren mit Standardrundung] nach [http://André%20Sainte-Laguë André Sainte-Laguë] verteilt.
Eine [https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf-Prozent-H%C3%BCrde_in_Deutschland Fünf-Prozent-Hürde] gibt es nicht mehr. Die Mandate werden nach dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Sainte-Lagu%C3%AB-Verfahren Divisorverfahren mit Standardrundung] nach [https://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Sainte-Lagu%C3%AB André Sainte-Laguë] verteilt.


== Besonderheiten ==
== Besonderheiten ==
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Die FDP hat gegenüber einer Jamaika-Koalition, also eine Koalition zwischen den Parteien CDU, [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] und FDP, eine Absage erteilt. Somit ging die FDP freiwillig in die Opposition. Am 28. Mai 2014, also drei Tage nach der Wahl, teilten die Spitzen der Parteien CDU und SPD mit, sofort in Koalitionsverhandlungen einzutreten.  
Die FDP hat gegenüber einer Jamaika-Koalition, also eine Koalition zwischen den Parteien CDU, [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] und FDP, eine Absage erteilt. Somit ging die FDP freiwillig in die Opposition. Am 28. Mai 2014, also drei Tage nach der Wahl, teilten die Spitzen der Parteien CDU und SPD mit, sofort in Koalitionsverhandlungen einzutreten.  


Der Koalitionsvertrag wurde am 10. Juni 2014 fertig und zur Abstimmung gestellt. Die Hammer SPD hat auf einen kleinen Parteitag am 10.06.2014 einstimmig für den Koalitionsvertrag mit der CDU gestimmt. Wenige Stunden später gab auch die Hammer CDU bekannt, dass eine deutliche Mehrheit (50 von 53) für den Koalitionsvertrag gestimmt hat.  
Der Koalitionsvertrag wurde am 10. Juni 2014 fertig und zur Abstimmung gestellt. Die Hammer SPD hat auf einen kleinen Parteitag am 10. Juni 2014 einstimmig für den Koalitionsvertrag mit der CDU gestimmt. Wenige Stunden später gab auch die Hammer CDU bekannt, dass eine deutliche Mehrheit (50 von 53) für den Koalitionsvertrag gestimmt hat.  


Der Koalitionsvertrag wurde am 11. Juni 2014 um 16:30 im [[Kurhaus]] von den Personen [[Oskar Burkert]] (MdL), Bernd Maßmann, [[Markus Kreuz]], [[Thomas Hunsteger-Petermann]], Michael Pricking, [[Richard Salomon|Dr. Richard Salomon]], Werner Thies (alle CDU), [[Monika Simshäuser]], Manfred Lindemann, Julia Reinermann, Ralf-Dieter Lenz, [[Dennis Kocker]] und [[Marc Herter]] (MdL) (alle SPD) unterschrieben. Somit hat die jetzige Stadtregierung in Hamm insgesamt, mit der Stimme des Oberbürgermeisters, 46 von 59 Stimmen.
Der Koalitionsvertrag wurde am 11. Juni 2014 um 16:30 im [[Kurhaus]] von den Personen [[Oskar Burkert]] (MdL), Bernd Maßmann, [[Markus Kreuz]], [[Thomas Hunsteger-Petermann]], Michael Pricking, [[Richard Salomon|Dr. Richard Salomon]], Werner Thies (alle CDU), [[Monika Simshäuser]], Manfred Lindemann, Julia Reinermann, Ralf-Dieter Lenz, [[Dennis Kocker]] und [[Marc Herter]] (MdL) (alle SPD) unterschrieben. Somit hatte die Stadtregierung in Hamm insgesamt, mit der Stimme des Oberbürgermeisters, 46 von 59 Stimmen.


'''Bezirksvertretung Hamm-Mitte'''
'''Bezirksvertretung Hamm-Mitte'''


Da die [[CDU]] bei den Wahlen einen Sitz verloren hat, ist die absolute Mehrheit von CDU und der [[FDP]] nicht mehr vorhanden. Eine feste Koalition gibt es in Hamm-Mitte nicht, jedoch arbeiteten die CDU und SPD in den meisten Fällen zusammen. Auf der zusammen eingereichten Liste von [[CDU]] und [[SPD]], wurde mit sechzehn Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung [[Peter Raszka]] von der CDU zum [[Bezirksvorsteher]] gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurde [[Rosemarie Reinermann]] sowie Josef-Franz Przybela (beide SPD) gewählt.   
Da die [[CDU]] bei den Wahlen einen Sitz verloren hat, war die absolute Mehrheit von CDU und der [[FDP]] nicht mehr vorhanden. Eine feste Koalition gab es in Hamm-Mitte nicht, jedoch arbeiteten die CDU und SPD in den meisten Fällen zusammen. Auf der zusammen eingereichten Liste von [[CDU]] und [[SPD]], wurde mit sechzehn Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung [[Peter Raszka]] von der CDU zum [[Bezirksvorsteher]] gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurde [[Rosemarie Reinermann]] sowie Josef-Franz Przybela (beide SPD) gewählt.   


'''Bezirksvertretung Hamm-Uentrop'''
'''Bezirksvertretung Hamm-Uentrop'''


Mit zehn Sitzen hat die [[CDU]] weiterhin die absolute Mehrheit in der Bezirksvertretung-[[Uentrop]]. Jedoch ist es geplant, dass die [[CDU]] mit der [[SPD]] zusammenarbeitet, auch wenn es hier keinen Koaltionsvertrag zwischen beiden Parteien gibt. Auf der zusammen eingereichten Liste von CDU und SPD wurde mit sechzehn  Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung (Denise Burgard (Grüne) fehlte) [[Björn Pförtzsch]] (CDU) zum [[Bezirksvorsteher]] wiedergewählt. Zu seinen Stellvertretern wurde Wilfried Hovermann (SPD) sowie Michael Kauke (CDU) gewählt.
Mit zehn Sitzen hatte die [[CDU]] weiterhin die absolute Mehrheit in der Bezirksvertretung-[[Uentrop]]. Jedoch war es geplant, dass die [[CDU]] mit der [[SPD]] zusammenarbeitet, auch wenn es hier keinen Koalitionsvertrag zwischen beiden Parteien gibt. Auf der zusammen eingereichten Liste von CDU und SPD wurde mit sechzehn  Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung (Denise Burgard (Grüne) fehlte) [[Björn Pförtzsch]] (CDU) zum [[Bezirksvorsteher]] wiedergewählt. Zu seinen Stellvertretern wurde Wilfried Hovermann (SPD) sowie Michael Kauke (CDU) gewählt.


'''Bezirksvertretung Hamm-Rhynern'''
'''Bezirksvertretung Hamm-Rhynern'''


Ähnlich wie in [[Uentrop]], hat die [[CDU]] in [[Rhynern]] auch weiterhin die absolute Mehrheit. Es gibt keine Koalition und die CDU möchte alleine weiter arbeiten. Bei der Wahl zum Bezirksvorsteher und desen Vertreter wurden zwei Wahlvorschläge eingereicht. Die von CDU und [[SPD]] zusammen eingereichten Liste, sah Hermann Aßhoff als [[Bezirksvorsteher]] sowie Friedhelm Nunnemann (SPD) als ersten Stellvertreter und Paul Mielke (CDU) als zweiten Stellvertreter vor. [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]] reichten einen weiteren Wahlvorschlag ein. Hier wurde empfohlen, Hermann Aßhoff als Bezirksvorsteher, einen SPD-Kandidaten als ersten Stellvertreter sowie Andrea Pfeifer von den Grünen als zweite Stellvertreterin zu wählen. Der Grünen-Vorschlag erhielt vier Stimmen, der Vorschlag von CDU und SPD 15 Stimmen. Somit wurde Hermann Aßhoff als neuer Bezirksvorsteher gewählt. Erster Stellvertreter ist Friedhelm Nunnemann von der SPD sowie zweiter Stellvertreter Paul Mielke von der CDU.  
Ähnlich wie in [[Uentrop]], hatte die [[CDU]] in [[Rhynern]] auch weiterhin die absolute Mehrheit. Es gab keine Koalition und die CDU arbeitete alleine weiter. Bei der Wahl zum Bezirksvorsteher und dessen Vertreter wurden zwei Wahlvorschläge eingereicht. Die von CDU und [[SPD]] zusammen eingereichten Liste, sah Hermann Aßhoff als [[Bezirksvorsteher]] sowie Friedhelm Nunnemann (SPD) als ersten Stellvertreter und Paul Mielke (CDU) als zweiten Stellvertreter vor. [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]] reichten einen weiteren Wahlvorschlag ein. Hier wurde empfohlen, Hermann Aßhoff als Bezirksvorsteher, einen SPD-Kandidaten als ersten Stellvertreter sowie Andrea Pfeifer von den Grünen als zweite Stellvertreterin zu wählen. Der Grünen-Vorschlag erhielt vier Stimmen, der Vorschlag von CDU und SPD 15 Stimmen. Somit wurde Hermann Aßhoff als neuer Bezirksvorsteher gewählt. Erster Stellvertreter war Friedhelm Nunnemann von der SPD sowie zweiter Stellvertreter Paul Mielke von der CDU.  


'''Bezirksvertretung Hamm-Pelkum'''
'''Bezirksvertretung Hamm-Pelkum'''


Auch in [[Pelkum]] haben die [[SPD]] und [[CDU]] zusammen eine Liste mit Vorschlägen der Vorsitzenden für die Bezirksvertretung eingereicht. Dabei wurde mit 18 Ja-Stimmen (Oliver Plötz von der [[FDP]] fehlte) [[Udo Schulte]] einstimmig zum [[Bezirksvorsteher]] wiedergewählt. Seine Vertreter sind Heinz-Friedrich Schäfer (CDU) und Erich Manthey (SPD). Die CDU und SPD haben keinen Koalitonsvertrag in Pelkum vereinbart, möchten aber trotzdem zusammenarbeiten.  
Auch in [[Pelkum]] hatte die [[SPD]] und [[CDU]] zusammen eine Liste mit Vorschlägen der Vorsitzenden für die Bezirksvertretung eingereicht. Dabei wurde mit 18 Ja-Stimmen (Oliver Plötz von der [[FDP]] fehlte) [[Udo Schulte]] einstimmig zum [[Bezirksvorsteher]] wiedergewählt. Seine Vertreter waren Heinz-Friedrich Schäfer (CDU) und Erich Manthey (SPD). Die CDU und SPD haben keinen Koalitionsvertrag in Pelkum vereinbart, arbeiteten aber trotzdem zusammen.  


'''Bezirksvertretung Hamm-Herringen'''
'''Bezirksvertretung Hamm-Herringen'''


Wie in den meisten Bezirken, wird auch in [[Herringen]] zukunftig die [[SPD]] (9 Sitze) mit der [[CDU]] (5 Sitze) zusammen arbeiten. In der zusammen eingereichten Liste (mit den [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]]) wurde [[Klaus Alewelt]] von der SPD wieder zum [[Bezirksvorsteher]] gewählt. Er bekam hierfür 15 Ja-Stimmen, eine Nein-Stimme sowie drei Enthaltungen. Peter Lapcevic (SPD) wurde zu seinem ersten Stellvertreter sowie Uwe Dargel (CDU) zum zweiten Stellvertreter gewählt. Auch hier gibt es keinen Koaltionsvertrag.  
Wie in den meisten Bezirken, hatte auch in [[Herringen]] die [[SPD]] (9 Sitze) mit der [[CDU]] (5 Sitze) zusammengearbeitet. In der zusammen eingereichten Liste (mit den [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]]) wurde [[Klaus Alewelt]] von der SPD wieder zum [[Bezirksvorsteher]] gewählt. Er bekam hierfür 15 Ja-Stimmen, eine Nein-Stimme sowie drei Enthaltungen. Peter Lapcevic (SPD) wurde zu seinem ersten Stellvertreter sowie Uwe Dargel (CDU) zum zweiten Stellvertreter gewählt. Auch hier gab es keinen Koalitionsvertrag.  


'''Bezirksvertretung Hamm-Bockum-Hövel'''
'''Bezirksvertretung Hamm-Bockum-Hövel'''


Wie im [[Mitte|Stadtbezirk Mitte]], hat die [[CDU]] und [[FDP]] auch in [[Bockum-Hövel]] die absolute Mehrheit verloren. Es gibt auch hier, wie in den meisten Bezirken, eine Zusammenarbeit zwischen der CDU und der [[SPD]]. Bei der konstituierenden Sitzung am 18. Juni 2014, wurde auf der eingereichten Liste von CDU und SPD [[Udo Helm]] mit 16 Ja- und 2 Nein-Stimmen (Fabien-Alexander Möller von den [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] fehlte) wieder zum [[Bezirksvorsteher]] gewählt. Als sein erster Stellvertreter wurde Hans-Jürgen Kiowsky sowie Wolfgang Himmelmann als zweiter Stellvertreter (jeweils SPD) gewählt. Als einzige [[Bezirksvertretung]] in Hamm überhaupt, haben die Vertreter hier vereinbart, eine dritte Stellvertreterin zu wählen. Dies wurde Maice Beilenhoff von der CDU.  
Wie im [[Mitte|Stadtbezirk Mitte]], hatte die [[CDU]] und [[FDP]] auch in [[Bockum-Hövel]] die absolute Mehrheit verloren. Es gab auch hier, wie in den meisten Bezirken, eine Zusammenarbeit zwischen der CDU und der [[SPD]]. Bei der konstituierenden Sitzung am 18. Juni 2014 wurde auf der eingereichten Liste von CDU und SPD [[Udo Helm]] mit 16 Ja- und 2 Nein-Stimmen (Fabien-Alexander Möller von den [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] fehlte) wieder zum [[Bezirksvorsteher]] gewählt. Als sein erster Stellvertreter wurde Hans-Jürgen Kiowsky sowie Wolfgang Himmelmann als zweiter Stellvertreter (jeweils SPD) gewählt. Als einzige [[Bezirksvertretung]] in Hamm überhaupt, haben die Vertreter hier vereinbart, eine dritte Stellvertreterin zu wählen. Dies wurde Maice Beilenhoff von der CDU.  


'''Bezirksvertretung Hamm-Heessen'''
'''Bezirksvertretung Hamm-Heessen'''


Da die [[CDU]] von ehemals zehn Sitzen auf acht in [[Heessen]] geschrumpft ist, hat sie ihre absolute Mehrheit verloren. Die [[SPD]] konnte zwei Sitze dazugewinnen und mit der CDU gleichziehen. Auch hier arbeiten SPD und CDU zusammen. Anders als jedoch in der [[Mitte]] und in [[Bockum-Hövel]], verliert die CDU den [[Bezirksvorsteher]] der ab sofort an die SPD geht. In der zusammen eingereichten Liste, wurde [[Erzina Brennecke]] zur neuen Bezirksvorsteherin gewählt. Sie löst somit [[Heinrich Klockenbusch]] (CDU) ab, der ab sofort ihr erster Stellvertreter ist. Als zweiter Stellvertreter wurde Willi Blix ebenfalls von der CDU gewählt. Die Liste wurde mit 16-Ja Stimmen, zwei Nein-Stimmen sowie eine ungültige von den Bezirksvertretern gewählt. Anders als in vielen Bezirken, gibt es hier einen Koaltionsvertrag zwischen der SPD und CDU.
Da die [[CDU]] von ehemals zehn Sitzen auf acht in [[Heessen]] geschrumpft war, hat sie ihre absolute Mehrheit verloren. Die [[SPD]] konnte zwei Sitze dazugewinnen und mit der CDU gleichziehen. Auch hier arbeiteten SPD und CDU zusammen. Anders als jedoch in der [[Mitte]] und in [[Bockum-Hövel]], verlor die CDU den [[Bezirksvorsteher]] der ab sofort an die SPD ging. In der zusammen eingereichten Liste, wurde [[Erzina Brennecke]] zur neuen Bezirksvorsteherin gewählt. Sie löste somit [[Heinrich Klockenbusch]] (CDU) ab, der ab sofort ihr erster Stellvertreter war. Als zweiter Stellvertreter wurde Willi Blix ebenfalls von der CDU gewählt. Die Liste wurde mit 16-Ja Stimmen, zwei Nein-Stimmen sowie eine ungültige von den Bezirksvertretern gewählt. Anders als in vielen Bezirken, gab es hier einen Koalitionsvertrag zwischen der SPD und CDU.


== Fotostrecke ==
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