Heinrich Voß: Unterschied zwischen den Versionen

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== Politik ==
== Politik ==
=== Erste Parteimitgliedschaften und Eintritt in die CDU ===
Während der Zeit der Weimarer Republik war Voß von 1931 bis 1933 Mitglied des Christlich-Sozialer Volksdienst (CSVD). Am 30. Mai 1938 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. März 1940 aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.517.228). 1947 trat er in die [[CDU]] ein.
Während der Zeit der Weimarer Republik war Voß von 1931 bis 1933 Mitglied des Christlich-Sozialer Volksdienst (CSVD). Am 30. Mai 1938 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. März 1940 aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.517.228). 1947 trat er in die [[CDU]] ein.


Voß war seit 1948 [[Stadtrat|Ratsmitglied]] der Stadt Hamm und wurde dort 1952 zum Vorsitzenden der CDU-Fraktion gewählt. Er folgte somit auf [[Emil Cobet]] und war die dritte Person der CDU, die dieses Amt ausführte. Voß führte das Amt bis zur Kommunalwahl 1956 aus. [[Friedrich Bröker|Dr. Friedrich Bröker]] folge ihm nach. Bei der Landtagswahl 1950 in Nordrhein-Westfalen kandidierte er über die Landeliste der CDU auf Platz 31. Dieser Platz reichte jedoch nicht aus, da nach der Wahl nur Direktkandidaten in das Parlament einzogen. Dem Deutschen Bundestag gehörte er von 1953 bis 1957 an. Er war über Platz 14 der Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen ins Parlament eingezogen. Bei der Bundestagswahl im Jahr 1957 kandidierte er nicht erneut. Auch sein Mandat im Rat der Stadt Hamm gab er 1957 auf. Josef Hense rückte für ihn in den Rat nach. Voß zog bei den [[Kommunalwahlen in Hamm|Kommunalwahlen ]] 1948 und 1952 über die Reserveliste der CDU in den Stadtrat ein. Bei der Wahl 1956 gewann er das Direktmandat im Wahlkreis 3.  
=== Wahl in den Stadtrat und Fraktionsvorsitzender ab 1952 ===
 
Voß war seit 1948 [[Stadtrat|Ratsmitglied]] der Stadt Hamm und wurde dort 1952 zum Vorsitzenden der CDU-Fraktion gewählt. Er folgte somit auf [[Emil Cobet]] und war die dritte Person der CDU, die dieses Amt ausführte. Voß führte das Amt bis zur Kommunalwahl 1956 aus. [[Friedrich Bröker|Dr. Friedrich Bröker]] folge ihm nach.
 
=== Kandidatur für den Landtag, Einzug in den Deutschen Bundestag und Ausscheiden aus der Politik ===
 
Bei der Landtagswahl 1950 in Nordrhein-Westfalen kandidierte Voß über die Landeliste der CDU auf Platz 31. Dieser Platz reichte jedoch nicht aus, da nach der Wahl nur Direktkandidaten in das Parlament einzogen. Dem Deutschen Bundestag gehörte er von 1953 bis 1957 an. Er war über Platz 14 der Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen ins Parlament eingezogen. Bei der Bundestagswahl im Jahr 1957 kandidierte er nicht erneut. Auch sein Mandat im Rat der Stadt Hamm gab er 1957 auf. Josef Hense rückte für ihn in den Rat nach. Voß zog bei den [[Kommunalwahlen in Hamm|Kommunalwahlen ]] 1948 und 1952 über die Reserveliste der CDU in den Stadtrat ein. Bei der Wahl 1956 gewann er das Direktmandat im Wahlkreis 3. Nachdem Ausscheiden aus dem Bundestag und dem Stadtrat begleitete er keine politischen Tätigkeiten mehr.  


[[Kategorie:Politiker|Voß, Heinrich]]
[[Kategorie:Politiker|Voß, Heinrich]]
[[Kategorie:CDU|Voß, Heinrich]]
[[Kategorie:CDU|Voß, Heinrich]]