25.095
Bearbeitungen
RaWen (Diskussion | Beiträge) K (Z, R, fehlende Leerzeichen, HTML) |
RaWen (Diskussion | Beiträge) K (Z) |
||
| Zeile 43: | Zeile 43: | ||
Im weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts ist vor allem Gerda Brockmanns unter dem Pseudonym Sophie Modiano veröffentlichter Roman „Spät erklingt, was früh erklang“ ([[1962]]) eine gesonderte Erwähnung wert: ein Roman über Alexander Haindorf und das Hamm des ausgehenden 19. und 20. Jahrhunderts. In den letzten 25 Jahren hat sich die Veröffentlichtungsdichte erheblich erhöht. | Im weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts ist vor allem Gerda Brockmanns unter dem Pseudonym Sophie Modiano veröffentlichter Roman „Spät erklingt, was früh erklang“ ([[1962]]) eine gesonderte Erwähnung wert: ein Roman über Alexander Haindorf und das Hamm des ausgehenden 19. und 20. Jahrhunderts. In den letzten 25 Jahren hat sich die Veröffentlichtungsdichte erheblich erhöht. | ||
Hier sind mit Ilse Bintig ( | Hier sind mit Ilse Bintig („Lieber Hanno“, 1986; „Trümmer und Träume“, [[1995]]; „Zwischen Fördertürmen und Fabrikschornsteinen“, [[2005]]) und Dieter Schliwka, der in den 1980er Jahren in Hamm ansässig war, mit seinem Roman „Kinder der Taublume“ ([[1987]]) zwei Autor/inn/en zu nennen, die auch (und vor allem) für Kinder und Jugendliche schreiben Und es gibt – neben anderen - Frank Mattem, der mit seinem „Hagen vom Northof“ ([[2004]]) noch einmal in die Geschichte eintaucht und über Aufstieg und Fall von Nienbrügge, die Vorgängerstadt Hamms, und die Anfänge der Stadt Hamm schreibt; es gibt Michael Lamprecht, der in "Als Frau Bardot Herrn Gott betörte" ([[2006]]) einen Schelmenroman über die 50er Jahre schreibt mit Pelkum als deutlich erkennbarem Schauplatz. Und es gibt natürlich [[Heinz Weischer]], der inzwischen seine Westfalen-Trilogie mit Heessen als Schauplatz abgeschlossen hat („Der Brautschleier“, [[1993]]; „Schützenfest“, [[1998]]; „Zurück aus Costa Rica“, [[2007]]). | ||
Die Zahl von Erzählungen und Gedichten mit Hamm als Schauplatz und/oder als Thema ist inzwischen nur noch schwer überschaubar - nicht zuletzt durch die Anthologien zum Krimi-Festival „Mord am Hellweg“ oder Marion Gays Sagen-Bänden.<br/> | Die Zahl von Erzählungen und Gedichten mit Hamm als Schauplatz und/oder als Thema ist inzwischen nur noch schwer überschaubar - nicht zuletzt durch die Anthologien zum Krimi-Festival „Mord am Hellweg“ oder Marion Gays Sagen-Bänden.<br/> | ||
Alles bislang Vorgestellte bleibt mehr oder minder in der Region.<br/> | Alles bislang Vorgestellte bleibt mehr oder minder in der Region.<br/> | ||
Wohl nur ein einziges Werk, in dem Hamm eine Hauptrolle spielt, hat den Rahmen der Region hinter sich gelassen: Reinhard Meys Chanson „Hauptbahnhof Hamm“ aus dem Jahr [[1967]]. | Wohl nur ein einziges Werk, in dem Hamm eine Hauptrolle spielt, hat den Rahmen der Region hinter sich gelassen: Reinhard Meys Chanson „Hauptbahnhof Hamm“ aus dem Jahr [[1967]].<ref>Vorwort Dr. [[Volker Pirsich]]</ref></blockquote> | ||
<ref>Vorwort Dr. [[Volker Pirsich]]</ref></blockquote> | |||
== Presseberichte == | == Presseberichte == | ||