Wiescherhöfener Markt: Unterschied zwischen den Versionen
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Dass der im heutigen [[Pelkum]] liegende Marktplatz ''Wiescherhöfener'' heißt, hat einen geschichtlichen Hintergrund. Vor der kommunalen Neuordnung 1968/1975 trafen sich hier die Gemarkungen und Gemeinden [[Pelkum]], [[Herringen]] und eben [[Wiescherhöfen]], weshalb die Gegend im Volksmund auch ''Dreiländereck'' heißt. Es gab gegenüber des Platzes an der [[Kamener Straße]] sogar eine Gaststätte dieses Namens. | Dass der im heutigen [[Pelkum]] liegende Marktplatz ''Wiescherhöfener'' heißt, hat einen geschichtlichen Hintergrund. Vor der kommunalen Neuordnung [[1968]]/[[1975]] trafen sich hier die Gemarkungen und Gemeinden [[Pelkum]], [[Herringen]] und eben [[Wiescherhöfen]], weshalb die Gegend im Volksmund auch ''Dreiländereck'' heißt. Es gab gegenüber des Platzes an der [[Kamener Straße]] sogar eine Gaststätte dieses Namens. | ||
Heute treffen hier nur noch Pelkum und [[Herringen]] aufeinander, denn seit 1975 verläuft die Gemarkungsgrenze zwischen Wiescherhöfen und Pelkum in Höhe des [[Wiescher Bach|Wiescher Bachs]], sodass das ganze Gebiet jetzt zu Pelkum gehört. Der Name ''Wiescherhöfener Markt'' aber ist geblieben, wie der Name der Gegend im Volksmund. | Heute treffen hier nur noch Pelkum und [[Herringen]] aufeinander, denn seit 1975 verläuft die Gemarkungsgrenze zwischen Wiescherhöfen und Pelkum in Höhe des [[Wiescher Bach|Wiescher Bachs]], sodass das ganze Gebiet jetzt zu Pelkum gehört. Der Name ''Wiescherhöfener Markt'' aber ist geblieben, wie der Name der Gegend im Volksmund. | ||
2018 wurde mit „Kumpel Theo“, einem [[Alltagsmenschen]], den Bergarbeitern der ehemaligen [[Zeche Heinrich-Robert]], neben dem bestehenden Bergbaudenkmal am Wiescherhöfener Markt ein weiteres Andenken gesetzt.<ref>[https://www.wa.de/hamm/pelkum-ort370530/stadtbezirk-hamm-pelkum-wurde-sechste-figur-kuenstlerin-christel-lechner-aufgestellt-10516795.html Wa.de vom 30.05.2017]</ref> Als Namenspate fungierte Theo Rohrkamp, langjähriger Betriebsratsvorsitzender der Zeche. | |||
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Version vom 14. Oktober 2021, 22:22 Uhr
- Typ
- Platz
- Namensherkunft
- siehe Kapitel Namensherkunft und Geschichte
- Zur NS-Zeit
- Platz der SA (ab 21.05.1937)[1]
Wiescherhöfener Markt an der Heinrichstraße
- Datenstand:
- 14.10.2021
Der Wiescherhöfener Markt ist ein Platz im Bezirk Pelkum. Er liegt in Winkel Kamener Straße/Heinrichstraße.
Namensherkunft und Geschichte
Dass der im heutigen Pelkum liegende Marktplatz Wiescherhöfener heißt, hat einen geschichtlichen Hintergrund. Vor der kommunalen Neuordnung 1968/1975 trafen sich hier die Gemarkungen und Gemeinden Pelkum, Herringen und eben Wiescherhöfen, weshalb die Gegend im Volksmund auch Dreiländereck heißt. Es gab gegenüber des Platzes an der Kamener Straße sogar eine Gaststätte dieses Namens.
Heute treffen hier nur noch Pelkum und Herringen aufeinander, denn seit 1975 verläuft die Gemarkungsgrenze zwischen Wiescherhöfen und Pelkum in Höhe des Wiescher Bachs, sodass das ganze Gebiet jetzt zu Pelkum gehört. Der Name Wiescherhöfener Markt aber ist geblieben, wie der Name der Gegend im Volksmund.
2018 wurde mit „Kumpel Theo“, einem Alltagsmenschen, den Bergarbeitern der ehemaligen Zeche Heinrich-Robert, neben dem bestehenden Bergbaudenkmal am Wiescherhöfener Markt ein weiteres Andenken gesetzt.[2] Als Namenspate fungierte Theo Rohrkamp, langjähriger Betriebsratsvorsitzender der Zeche.
Bildergalerie Wiescherhöfener Markt
Presseberichte
Westfälischer Anzeiger,
29. Juli 2020
Haltestelle
Ehemalige Telefonzellen
Am Wiescherhöfener Markt befand sich bis zum Abbau 2018 eine Telefonzelle. Diese wurde durch ein Basistelefon ersetzt:
- Bei der Bushaltestelle in Richtung Innenstadt